Jeden Samstagabend Yoga Vidya Satsang live

Sei beim Yoga Vidya Satsang live dabei – immer Samstagabend im Internet auf http://mein.yoga-vidya.de/page/yoga-vidya-satsang. Ab jetzt ist das auch werbefrei – sodass du dich ganz auf die spirituelle Schwingung einlassen kannst. ‘Satsang’ besteht aus den Sanskrit Wörtern Sat = Wahrheit und Sang = sich treffen, zusammenkommen – Satsang bedeutet also wörtlich in etwa: “sich treffen in der Wahrheit”. Wahrheit in diesem Zusammenhang ist die Wahrheit über dich – wer Du bist – Wirklich bist. In der Regel kommt man mit einem spirituellen Meister zusammen. Die Aufgabe eines Meisters ist es, die Herzen der Menschen zu öffnen und sie erkennen zu lassen, dass sie unendliche Liebe und Freude in sich haben und dass es sehr leicht ist, diese Liebe und Freude bedingungslos an andere weiter zu geben.

Meditation ist die höchste Hauptpraktik im spirituellen Leben, ist eine göttliche Gabe. Meditation vereinfacht unser äußeres Leben und stärkt unser inneres Leben. Meditation schenkt uns ein natürliches und spontanes Leben, ein Leben, das so natürlich und spontan wird, dass wir nicht mehr atmen können, ohne uns unserer eigenen Göttlichkeit bewusst zu sein.

Meditation bedeutet nicht, einfach nur fünf oder zehn Minuten ruhig dazusitzen. Sie erfordert bewusste Bemühung. Der Verstand muss ruhig und still gemacht werden. Gleichzeitig muss er wachsam sein, damit er keine störenden Gedanken oder Wünsche in sich hinein lässt. Wenn wir den Verstand ruhig und still machen können, werden wir spüren, dass eine neue Bewußtheit in uns dämmert. Wenn der Verstand leer und still ist und unser gesamtes Dasein ein leeres Gefäß wird, kann unser inneres Wesen unendlichen Frieden, unendliches Licht und unendliche Glückseligkeit anrufen, um in dieses Gefäß zu fließen und es zu füllen.

Traditioneller Kirtan-Gesang und Musik sind zentrale Elemente des Satsangs. Mit spirituellen Gesängen und Liedern aus allen Kulturkreisen wird das Göttliche in seinen verschiedenen Namen und Aspekten verehrt. Inspirierende Vorträge geben die Essenz für die tägliche spirituelle Praxis im Alltag und Berufsleben.

Zum Schluss folgen Friedens-Gebete und Arati. Arati ist ein sehr schönes Lichtritual, das uns tief bewegen kann, wenn wir uns darauf einlassen. Durch das verbrennen von Kampher wird Licht entzündet und dann vor einem „Altar“ oder dem Göttlichen geschwenkt. Dabei werden Mantras wiederholt, die die verschiedenen Aspekte des Göttlichen anrufen. Anschließend schwengt man die Flamme dann segnend durch den Raum. Die an der Zeremonie Mitwirkenden segnen sich nun, indem sie mit beiden Händen das Licht der Flamme aufnehmen und über Stirn und Scheitel streichen.

Arati ist Opfer, Symbol für Erleuchtung. Alles Negative wird symbolisch verbrannt. Durch das Überstreifen des Lichtes wird die Reinigung des Geistes symbolisiert. Licht wird aufgenommen und das „dritte Auge“ erweckt. Man bietet dem göttlichen Prasad in Form von Obst dar und verteilt am Ende des Arati diese an alle Teilnehmer.

Das Hören und Durchführen der Arati (Lichtzeremonie) bewirkt eine innige Verbindung mit der göttlichen Energie und liebevolle Hingabe, die für jeden Menschen, der sich öffnet, spürbar ist.
Auch für diejenigen, die keine Freunde des spirituellen Yogas sind, ist ein Satsang eine schönes erhebendes Erlebnis.

Yoga Vidya Satsang vom 16.06.2012

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