Ganeshas gesunde Gaumenfreuden – natursüße Kekse

Ganesha liebt Süßes, aber zu viel davon sollten wir, und er ja auch, nicht essen. Also teilt Sonja Padmavati heute ihr Rezept für natursüße Kekse mit dir. Sie passen wunderbar als kleines Frühstück, zum Mitnehmen, zur Arbeit, auf Reisen oder eben für den kleinen Energieschub zwischendurch. Ganesha steht mit seiner körperlichen Erscheinung übrigens dafür, dass irdische Genüsse keinesfalls tiefgreifender Einsicht im Weg stehen.

Padmavati Sonja Brandner ist Yoga Vidya Yogalehrerin und vegane Bäckerin und Köchin. Vom 30.10. bis 1.11.2020 gibt sie zusammen mit ihrem Mann Norbert ein veganes Koch-Seminar in Bad Meinberg. Mit dem Stichwort „YogaVidya“ bekommst du bei deiner Anmeldung 10% Rabatt auf den Wochenendpreis. Padmavati ist nicht nur passionierte Köchin, sie hat auch einen wissenschaftlichen Hintergrund und kann dir viel über die Zusammenhänge der veganen Ernährung erklären. Ganz unten findest du Wissenswertes zu den Zutaten ihrer neuesten Kreation: natursüße Kekse mit Trockenfrüchten.

Zeitbedarf
ca. 45 Minuten

Zutaten für etwa 20 Kekse
200 g Vollkornmehl
3 EL Xylit
½ TL Zimt
½ TL Ingwer
1 TL Backpulver
130 g Pflanzenfett
2 EL Apfelmus
5 Datteln
40 g Rosinen
40 g Cranberries

Backfolie/Backpapier

Statt einer Mischung aus Datteln, Rosinen und Cranberries kann natürlich auch nur eine Sorte der Trockenfrüchte verwendet werden oder ganz nach Belieben andere Lieblingstrockenfrüchte, wie getrocknete Feigen oder Aprikosen.

Zubereitung
In einer Schüssel alle trockenen Zutaten (Vollkornmehl, Xylit, Zimt, Ingwer und Backpulver) miteinander vermischen. Pflanzenfett (Margarine sollte schön weich sein) und Apfelmus hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. 

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen und das Backblech mit Backfolie oder Backpapier belegen. 

Datteln klein schneiden und zusammen mit Rosinen und Cranberries gleichmäßig in den Teig einarbeiten.

Aus dem Teig etwa 20 Kugeln mit einem Löffel oder den Händen abteilen und auf das Backblech setzen. Dabei etwas Platz zwischen den Kugeln lassen, da sie noch etwas größer werden können.

Die Kekse im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Nach dem Backen können die Kekse noch etwas flacher gedrückt werden. Wenn du sie vorher flach drückst, kannst du die Backzeit reduzieren, aber die Kekse können dadurch auch etwas zu stark austrocknen.

Gut zu wissen – kleine Zutatenkunde

Vollkornmehle sind naturbelassener als Weißmehle (auch Auszugsmehle genannt) und enthalten mehr wertvolle Inhaltsstoffe. Durch die Verarbeitung zu hellerem Mehl (erkennbar an der niedrigen Typennummer) werden die äußere Schale und der Keimling entfernt – und damit leider auch die wertgebenden Vitamine und Mineralstoffe. Weizenvollkornmehl zum Beispiel ist eine gute Quelle für Kohlenhydrate, Proteine und Ballaststoffe und reich an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie essenziellen Fettsäuren.

Xylit wird auch Birkenzucker genannt und ist ein Zuckeraustauschstoff, genauer gesagt ein Zuckeralkohol. Aber keine Sorge – Alkohol ist nicht darin enthalten. Xylit ist ähnlich süß wie Zucker, hat aber einen um 40% reduzierten Energiegehalt. Im Gegensatz zu Zucker aus Rüben oder Zuckerrohr ist Xylit nicht kariogen, es kann also nicht von den Bakterien im Mundraum verstoffwechselt werden und dadurch die Zähne angreifen.

Gewürze dienen im Ayurveda nicht nur einem guten Geschmack der Speisen, sondern sind gleichzeitig auch Heilmittel. Nach der ayurvedischen Lehre regen Zimt und Ingwer den Kreislauf an, stärken die Verdauung und unsere Abwehrkräfte.

Datteln und Rosinen sind reich an Kalium (650 mg/100 g bzw. 782 mg/100 g) und Eisen (1,9 mg/100 g bzw. 2,3 mg/100 g) und enthalten außerdem Carotinoide und phenolische Verbindungen, die gut für unsere Gesundheit sind.

Cranberries (auch Moosbeere genannt) verleihen den Keksen einen säuerlich-fruchtigen Geschmack. Beim Kauf ist darauf zu achten, eine zuckerfreie Variante zu kaufen. Die meisten Cranberries werden mit Zuckersirup gesüßt, damit sie weniger sauer schmecken. Cranberries enthalten neben viel Vitamin C auch noch weitere Vitamine und Mineralstoffe und sind fettarm und ballaststoffreich.

 

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