Gott hört nicht zu

Kennt ihr das auch? Man betet, bittet Gott um Hilfe, Unterstützung, vielleicht um die Erfüllung eines Wunsches, aber nichts passiert. Nichts ändert sich. Im Gegenteil. Die Pechsträhne will nicht abreißen und je intensiver wir nun mürrisch weiter wünschen und beten, desto frustrierender sind die Resultate. Natürlich verzweifelt man, denkt, Gott hört nicht zu oder vielleicht versteht er einfach meine Sprache nicht.

Aber wenn du dich mal beobachtest, ist da ein Widerspruch in dir. Was du sagst, entspricht nicht immer dem, was du meinst. Und Gott kann nur hören, was du meinst. Es ist eine Sprache der Vibration, eine Sprache der Emotion.

Wenn du etwas möchtest und du fühlst, dass dieser Wunsch unerreichbar ist, dann bist du in einem Zustand des Sehnens. Wenn du dagegen fühlst, dass dein Wunsch eines Tages in Erfüllung gehen wird, bist du in einem Zustand der Erwartung, der Freude. Siehst du den Unterschied? Das Gefühl muss mit deinem Wunsch übereinstimmen. Fühle, als hätte er sich bereits erfüllt.

Das erfordert natürlich ein bisschen Übung. Beginne, dich zu beobachten. Sei achtsamer. Sorge dich mehr um dein Gefühl.

Was fühle ich? Wie fühle ich mich in diesem Augenblick?

Dein Leben wird sich in dem Moment ändern, in dem sich dein emotionaler Zustand ändert.

Dann fließt es. Dann wird alles mühelos. Sieh auf deinen Wunsch, wie Gott ihn ansehen würde.

Warum sollte er ihn dir nicht erfüllen wollen?

Also, wünsch dir was und freu dich drauf.

 

Om Shanti

Euer Team Yoga Vidya Westerwald

 

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