Meditation – Zitat des Tages

Um die höchste Einheit zu erreichen, sei biegsam wie ein Grashalm, einfach wie ein Kind und liebe Gott von ganzem Herzen.

Swami Sivananda, 1887-1963

Einige Yoga-Links zu Swami Sivananda:

5 Kommentare zu “Meditation – Zitat des Tages

  1. OM OM

    mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Eigendlich sollte meine Antwort beginnen mit ” Stelle dir vor du bist ein Grashalm…,” leider hat sich etwas verschoben, so ist jetzt der der obere und untere Teil doppelt gemoppelt. 🙂

  2. OM OM 🙂

    Da die Menschen nur dann gesund sein können, wenn sie ihren Körper biegsam und beweglich halten, wäre ein tägliche Yoga und Ayurveda-Programm zur Behandlungen von Stress, und für mehr Energie zur Erfüllung der Wünsche und inneren Sehnsucht ein großer Segen. Beim Yoga werden keine Energien verbraucht, sondern durch die bewußten und sanften aber auch fordernden Bewegungen werden dem Körper Energien zugeführt. Yoga beginnt stets mit Atemübungen und endet mit Meditation.

    Stelle dir vor du bist ein Grashalm stabil und beständig, und was macht man auf dem Gras oder Rasen, man läuf darauf herum. Der Grashalm kann sich dem anpassen, und sich darauf einstellen vielleicht auch mal eine länger Zeit gedrückt zu werden, Niederlagen einzustecken. Der Grashalm wird danach wieder sich aufrichten, so als ob nichts gewesen wäre, einfach wie ein Kind das laufen lernt, dabei immer wieder hinfällt und wieder aufsteht ohne zu murren.
    Auf dem spirituellen Weg muss man einiges Aushalten können da die ganze Natur transformiert wird zu Göttlichen.

    Grashalme sind gerade und schön sie haben keine Verdickungen, keine Knoten (Egos). In den Yoga-Schriften heißt es: es befindet sich im inneren der Wirbelsäule Sushumna Nadi, die zentrale Nadi oder Energiebahn. Diese wird jedoch zunächst durch die drei Granthis ( psychischen Knoten ) blockiert. Yoga strebt an die Nadis und insbesondere Sushumna Nadi zu reinigen, auszugleichen und durchlässiger zu machen, um die Lebensenergie durch Sushumna Nadi führen zu können.

    Ja, ich finde die beiden Zitate kommen sich sehr gleich. Das Ziel ist das Höchste zu erreichen, dazu müssen wir biegsam auf körperlichen Ebene sein so dass der Körper gesund bleibt. Geistig göttliche Eigenschaften entwickeln (so wie ich es oben beschrieben habe) das wir etwas aushalten können, und dass wir unsere Erfahrungen machen können. Seelisch um zu verwirlichen dass das allumfassende ICH, Selbst, Gott… von allem unberührt, somit Vollkommen bleibt

    Yoga hilft auf dem spirituellen Weg symbolisch wie ein Grashalm zu weren. Beweglich wie eine Katze, die Wirbelsäule biegsam wie ein junger Grashalm. Geistige und physische Vollkommenheit in den Gedanken-Bewegungen führt zu Harmonie, Gesundheit, strahlendem Wesen und makellosem Charakter. Und der eigene Wille zur Überwindung aller Grenzen wächst und wächst zum Licht auch wenn darauf rum getrampelt wird.

    Da die Menschen nur dann gesund sein können, wenn sie ihren Körper, die Wirbelsäule biegsam und beweglich halten, wäre eine tägliche Yoga und Ayurveda-Programm zur Behandlungen von Stress, und für mehr Energie zur Erfüllung der Wünsche und inneren Sehnsucht ein großer Segen. Beim Yoga werden keine Energien verbraucht, sondern durch die bewußten und sanften aber auch fordernden Bewegungen dem Körper und Wirbelsäule Energien zugeführt, Yoga beginnt stets mit Atemübungen und endet mit Meditation – Liebe zu Gott. 🙂

  3. OM OM,
    vielen Dank schonmal, ich kann die Schönheit des Zitates und dieser Erläuterung spüren. Ich hätte noch Fragen dazu:
    Der Grashalm ist „stabil und beständig“? Gras, als Bewuchs einer Fläche gesehen, hat sicherlich diese Eigenschaft. Ist das in diesem Sinne gemeint?

    Der Rat ist, biegsam zu sein. Worauf bezieht sich nun aber die Biegsamkeit? Ich denke auch an eine Affirmation, die wir mit dem Drehsitz verbinden: „nach innen fest, nach außen weich (I Ging)“. Worauf bezieht sich die äußere Weichheit? Sind diese beiden Zitate überhaupt in diesem Sinne verwandt?

    Om Shanti!

  4. <