Das ewige unsterbliche Selbst VC 131. Vers

Viveka Chudamani
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Viveka Chudamani Vers 131. Das ist das innerste Selbst (antaratman), das Höchste Wesen (purusha), der uranfängliche Geist (purana), der immerwährende, ungeteilte Freude genießt, das Ewige, Unveränderliche, das reine Bewusstsein, wodurch die Sinnesorgane wie Sprache und die Lebenskräfte belebt werden und tätig sind.

Lausche in dieser Ausgabe des Täglichen-Inspirationen-Podcast dem Kommentar von und mit Sukadev.

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Sanskrit Text:eṣo’ntar-ātmā puruṣaḥ purāṇo
nirantarākhaṇḍa-sukhānubhūtiḥ |
sadaika-rūpaḥ pratibodha-mātro
yeneṣitā vāg-asavaś caranti || 131 ||

एषो ऽन्तरात्मा पुरुषः पुराणो
निरन्तराखण्डसुखानुभूतिः |
सदैकरूपः प्रतिबोधमात्रो
येनेषिता वागसवश्चरन्ति || १३१ ||

esho’ntar-atma purushah purano
nirantarakhanda-sukhanubhutih |
sadaika-rupah pratibodha-matro
yeneshita vag-asavash charanti || 131 ||
Wort-für-Wort-Übersetzung:

eṣaḥ : dies („dieser“, Etad)
antar-ātmā : (ist) das innerste Selbst (Antaratman)
puruṣaḥ : Geist („Mensch“, Purusha)
purāṇaḥ : der uranfängliche („uralte“, Purana)
nirantarākhaṇḍa-sukhānubhūtiḥ : (dessen Wesen) die Erfahrung (Anubhuti) immerwährender (Nirantara), ungeteilter (Akhanda) Freude (Sukha) ist
sadā : immer (Sada)
eka-rūpaḥ : der ein und derselbe („einförmig“, Ekarupa) ist
pratibodha-mātraḥ : reines („nur“, Matra) Bewusstsein („Erkenntnis“, Pratibodha)
yena : von dem („durch welchen“, Yad)
iṣitāḥ : erregt, belebt (Ishita)
vāg-asavaḥ : (die Sinnesfähigkeiten wie) Sprache (Vach) und die Lebenskräfte (Asu)
caranti : tätig sind (car) || 131 ||

  • asan-nivṛttiḥ : Abkehr (Nivritti) vom Unwirklichen (Asat) || 118 ||

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