Depressionen – Einfache Erfolgsroutine zur natürlichen Behandlung

Depression

Eine Krankheitsdiagnose, der Verlust eines geliebten Menschen oder die plötzliche Kündigung – unerwartete Schicksalsschläge und Unfälle passieren im Leben. Sie sind die Begleiter eines jeden Menschen. Was aber können wir tun, wenn auch wir plötzlich und ungewollt in Umstände verwickelt werden, die unser persönliches Glück oder sogar unser Leben gefährden? Welche Techniken aus dem Yoga und Ayurveda können uns helfen, den Schock über das Erlebte zu verarbeiten und wieder zurück in ein normales Leben und unseren Alltag zu finden?

Die Zahl der Menschen mit Depressionen, Angstzuständen und Stimmungsschwankungen steigt rasant. Schätzungen zufolge sind global inzwischen circa 350 Millionen Menschen betroffen. Ab dem Jahr 2020 wird Depressionen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Depressive Störungen gehören somit zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen.

Betroffene fühlen sich oftmals isoliert, interessenlos, traurig und lustlos. Dabei können die Symptome zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen und auch für Freunde und Angehörige sehr belastend sein.

Einfache Tagesroutine

Um die Symptome von Depressionen und Angstzuständen vorzubeugen bzw. zu mildern, verzichte eine Weile auf Nachrichten, TV, Radio, Werbung, Zeitungen und Magazine. Verbringe viel Zeit in der Natur um Körper, Geist und Seele zu beleben. Gehe jeden Tag im Park oder im Wald spazieren, wenn möglich barfuß laufen, um dich zu erden.

  • Gönne dir viel Ruhe
  • Während des Tages nicht schlafen
  • Trage nur weiße oder helle T-Shirts
  • Vermeide negativ denkende Menschen und laute Umgebungen
  • Im regelmäßigen Rhythmus essen, schlafen und bewegen

Einfache Ernährungroutine

Die Ernährung sollte rein vegetarisch/vegan und nach ayurvedischen und yogischen Gesichtspunkten ausgerichtet sein. Bevorzuge warme und gekochte Speisen. Trinke über den Tag verteilt warmes, abgekochtes Wasser oder Ingwertee. Zur körperlichen und mentalen Stärkung eignen sich insbesondere alle vitalisierenden und aufbauenden Nahrungsmittel wie beispielsweise:

  • Milch und Ghee
  • Süßes Wurzelgemüse
  • Weizen
  • Avocados, Trauben und Mango
  • frischer Koriander
  • Ingwer, Kreuzkümmel und Steinsalz
  • Staudensellerie
  • Honig, Datteln und Rosinen
  • Cashewnüsse, Walnüsse und Hanfsamen
  • Wilde Blaubeeren (keine Kulturheidelbeeren)
  • Mandelmilch (frisch hergestellt)

Dinge die du meiden solltest

Verzichte möglichst auf Rohkost und versuche eine 8 Stunden Essenspause zwischen den Mahlzeiten einzuhalten. Vermeide auch lange Fastenkuren und Diäten sowie:

  • Fleisch und Fischprodukte
  • Alkohol und Tabak
  • Kaffee und Drogen
  • Eier
  • Zucker und Schokolade
  • Knoblauch, Zwiebeln und Pilze
  • Glutamat

Dinge die du regelmäßig jeden Tag tun solltest

Motivation im Yogaunterricht oder beim Meditieren

Wenn du eine passende Tagesroutine kultivierst, schaffst du dir unglaublich gute Voraussetzungen für den Start in deinen Tag. Sie sind ein wirksamer Weg, um Depressionen und Stress abzubauen:

  • Meditiere jeden Morgen als erstes nach dem Aufwachen
  • Dusche nach der Meditation und vor den Yogaübungen jeden Morgen, wenn möglich kalt
  • Praktiziere jeden Morgen ein kleines Workout (Sonnengrüße)
  • Atemübungen (Wechselatem)
  • Früh schlafen gehen (gegen 21.30) und eventuell davor eine heiße (Pflanzen-)Milch mit Ashwaganda und Honig trinken
  • Gehe jeden Tag eine Stunde lang im Wald joggen oder mache eine muskelkräftigende Yogastunde

Selbstlose Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit

Uneigennützige Arbeit heißt, anderen zu helfen oder zu dienen ohne etwas dafür zu verlangen oder etwas dafür zu bekommen.

Erwarte nichts als Gegenwert oder eine Anerkennung für deine Hilfe. Wenn du irgendwo dienen übst und anschließend dafür einen Energieaustausch bekommen möchtest, dann ist es kein dienen mehr, dann ist es ein Handel.

Mit uneigennütziger Arbeit reinigst du das Herz und du kannst Egoismus, Hass, Eifersucht und Überheblichkeit überwinden.

Demut, reine Liebe, Toleranz, Barmherzigkeit, Einfühlungsvermögen, all das kommt, wenn du mit Hingabe Seva übst:

  • Leidenden Menschen helfen
  • Hilfsbedürftigen helfen
  • Karitative Zwecke unterstützen
  • sich um Tiere und Pflanzen kümmern
  • Umweltbewusstes Handeln
  • Spende Verzweifelten Trost
  • Schütze Kinder und Schwache

Alle Ratschläge, regelmäßig angewendet, haben einen großen Einfluss auf deine körperliche und geistige Gesundheit und du wirst den positiven Effekt sehr schnell am eigenen Körper spüren. Mögen diese Tipps dich auf deinem Weg zu einem gesunden, glücklichen Leben ohne Angst und Depressionen unterstützen.

Bei Depressionen gilt zu berücksichtigen: die Inhalte dieses Artikels sollen und können nicht das Gespräch mit einem Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin ersetzen.

3 Kommentare zu “Depressionen – Einfache Erfolgsroutine zur natürlichen Behandlung

  1. Danke für die Tips, die sicher einigen Menschen mit depressiven Verstimmungen helfen. Allerdings möchte ich auf etwas hinweisen. Diese Tips unterstützen bei einer manifesten Depression die ohnehin schon bestehenden Rückzugstendenzen. Vielen Menschen hilft es eher – Gerade in dieser Zeit Geräusche und den Kontakt zu Menschen zu suchen. – war das eine Freude im letzten Frühjahr die Kinder auf dem benachbarten Spielplatz endlich wieder toben zu hören! Mein Mann und ich (Hp und Facharzt für Psychosomatische Medizin) suchen an den Wochenenden bewußt Plätze mit vielen Menschen, mit Musik und Lärm auf – uns hilft dies in Phasen mit depressiver Stimmung. Auch das Einhalten der unterschiedlichsten Speiseregeln oder Kleiderregeln kann Depressionen fördern, wenn man z.B. den geliebten Morgenkaffe nicht mehr trinken soll.oder nur noch helle Kleidung tragen, in der man sich jedoch überhaupt nicht wohl fühlt – ich spreche hierbei aus Erfahrung- Ich möchte ausdrücklich vor restriktiven Empfehlungen bei Depressionen waren. Sie können von Betroffenen falsch verstanden werden und hiermit tiefer ins Dunkel führen. ( Wir arbeiten seit über 30 Jahren mit depressiven Patienten !)

  2. Elke Lechner

    Vielen Dank für diese tolle Zusammenstellung. Viele dieser Dinge haben mir selbst sehr geholfen. Ich finde so kann man selbst schon eine ganze Menge tun, ohne gleich zu einem Psychotherapeuten gehen zu müssen. Wichtig ist sich bewusst zu werden, dass man selbst etwas ändern kann.

    Alles Liebe
    Elke

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