Leidensfähigkeit – Vortrag Lexikon der Tugenden

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Lausche einem Vortrag über Leidensfähigkeit, eine Tugend, eine Eigenschaft, eine geistige Fähigkeit. Dies ist ein Vortrag von und mit Sukadev Bretz als Teil der Yoga Vidya täglichen Inspirationen. Diese Hörsendung über Leidensfähigkeit stammt aus dem Yoga Vidya Lexikon der Tugenden, Eigenschaften und geistigen Fähigkeiten. Dies ist die Tonspur eines Videos zur geistigen Eigenschaft Leidensfähigkeit. Im Yoga spielt die Entwicklung und Kultivierung von Tugenden eine wichtige Rolle. Meditation verhilft zu einer inneren Stärke, mit der man Tugenden entwickeln kann. Und die Stärkung der guten Eigenschaften verhilft zu tieferer Meditation.

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2 Kommentare zu “Leidensfähigkeit – Vortrag Lexikon der Tugenden

  1. Vielen Dank, kshamà, für deine schönen Sätze.

  2. Wieder inspiriet mich der Podcast meine Gedanken nieder zu schreiben:
    Es ist manchmal schwer das Leid zu sehen, das Eigene zu spüren und Beides zu ertragen. Daneben zu stehen und die eigene Begrenztheit zu akzeptieren. Über das Helfersyndrom bin ich hinausgewachsen, meine Kampfperiode habe ich hinter mir gelassen. Immer wieder stoße ich an meine Begrenztheit. Wie gerne hätte ich es so in meinem Sinne, aber mein Gegenüber befindet sich auf einer ganz anderen Stufe seiner Entwicklung. Im Beruf wie im Privatem. Zu akzeptieren, das alles so ist wie es ist. Ich kann nur schauen, ich kann nur hören und wenn ich die Möglichkeit habe und mein Gegenüber es zulässt, ihn empathisch zu begleiten, ein Stück des gemeinsamen Weges. Dieser beinhaltet manchmal Trennung, loslassen. Loslassen von den eigenen Wünschen und Erwartungen.
    In diesem Loslassen stellt sich nicht mehr die Frage nach der eigenen Begrenzung, diese hebt sich auf. Wieder bin ich mir ein Stückchen näher gekommen.
    In einem Traum, während einer Trennungsphase von einem Partner, stieg ich aus einem Wagen aus, meine Füße waren wie im Moor versunken, ich sah einen Berg vor mir und wusste dort muss ich hinauf. Ich wollte nicht, fühlte mich schon bei dem Gedanken an diesen Berg überfordert. Ein Impuls zwang mich. Gehen konnte ich nicht. Ich versuchte verschiedene Varianten der Fortbewegung. Letztendlich hüpfte ich wie ein Frosch, im Springen fühlte ich unwahrscheinliche Befreiung und Glück. Ich wusste, dass ich den Berg erklimme. Ich hüpfte einfach losmeine Sprünge wurden immer weiter, es war fast wie fliegen, ich erwachte schweren Herzens. Es gab nun keine Alternativen und falsche Kompromisse mehr. Gleichzeitig fiel mir beim Erwachen ein Stein vom Herzen und ich wusste was mein Weg war. Verbunden mit Schmerz und Trauer des Abschieds.
    Dieser Traum hat mich tief geprägt und begleitet mich in jeder Phase meines Lebens. Ich habe den Berg erklommen. Den Mount Everest werde ich nicht mehr besteigen.

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