Meditation – Zitat des Tages

Was ist Stille? Stille ist Bewusstsein, Stille ist Wonne, Stille ist Frieden. – Swami Sivananda

4 Kommentare zu “Meditation – Zitat des Tages

  1. Liebe Stille (Verena)
    😀

  2. DANKE, Rafaela!

  3. Liebe Verena, hier habe ich einen schönen Text über Stille
    Aus: „Göttliche Erkenntnis“, von Swami Sivananda

    Der Schüler Bhaskali ging einmal zu seinem Guru, Bhava, und fragte ihn, wo sich dieses Ewige, das Erhabene Unendliche, das Brahman der Upanishaden, befinde. Der Meister sagte nichts. Der Schüler fragte ihn immer wieder, aber der Meister machte seinen Mund nicht auf. Er blieb vollkommen still. Endlich sagte der Lehrer: “Ich habe es Dir immer wieder gesagt, aber Du verstehst mich nicht. Was soll ich machen? Dieses Brahman, dieses Göttliche, das Unendliche, das Ewige, kann nicht erklärt werden. Sondern erfahre Es in tiefer Stille, jenseits des Verstandes und Gedanken. Es kann sich nirgendwo sonst befinden als einzig in der ewigen tiefe Stille! Ayam Atma Shantah. Der Selbst ist Stille.”

    Gott oder Brahman ist Höchste Stille. Die Seele ist Stille. Frieden ist Stille. Atman ist Stille. Stille ist die Sprache Brahmans. Stille ist die Sprache des Herzens. Stille ist die Sprache der Weisen. Stille ist ungeheure Kraft. Stille ist große Beredsamkeit.

    Stille ist Gott. Stille ist die Grundsubstanz für Körper, Geist, Prana und Sinne. Stille ist der Hintergrund dieses Universums der Sinne. Stille ist Stärke. Stille ist eine lebendige Kraft. Stille ist die einzige Wirklichkeit. Der Frieden, der alles Verstehen übersteigt, ist Stille. Das Ziel Deines Lebens ist Stille. Der Sinn des Lebens ist Stille. Der Zweck Deines Seins ist Stille. Hinter allem Lärm und allen Geräuschen ist Stille – die innerste Seele. Stille ist Dein wahrer Name. Stille ist intuitive Erfahrung. Stille hilft dem intuitiven Selbst, Sich auszudrücken. In die Stille gehen, heißt Gott werden.

    Die Botschaft der Wüste Sahara ist Stille. Die Botschaft des Himalaja ist Stille. Die Botschaft des Avadhuta, der splitternackt im eiskalten Gangotri oder am Kailas lebt, ist Stille. Die Botschaft Gott Dakshinamurtis an Seine vier Schüler Sanaka, Sanatana, Sanandana und Sanatkumara war Stille. Wenn das Herz erfüllt ist und Du überglücklich bist, ist Stille. Wer kann die Herrlichkeit dieser Stille beschreiben?

    Es gibt keinen heilenden Balsam, der für Menschen, deren Herz durch Mißerfolge, Enttäuschungen und Verluste verletzt ist, besser wäre als die Stille. Es gibt kein besseres Allheilmittel für die, deren Nerven verwundet sind vom Getümmel des Lebens, von Reibung, Bruch und wiederholten häuslichen Zwistigkeiten.

    Im Tiefschlaf bist Du in sehr nahem Kontakt mit dieser gewaltigen Stille, aber der Schleier von Avidya, Unwissenheit, liegt darüber. Die Stille, die Du im Tiefschlaf genießt, und die Stille, die Du in tiefer Nacht erlebst, sind ein Anhaltspunkt für die Existenz dieses Ozeans von Stille, Brahman.

    Physische Stille und Stille des Geistes

    Im normalen Sprachgebrauch wird ruhig sitzen, ohne mit jemandem zu sprechen, als Stille bezeichnet. Wenn Dein Freund Dir lange Zeit nicht schreibt, sagst Du: “Mein Freund hüllt sich in eisiges Schweigen. Ich weiß nicht warum.” Wenn in einer großen Halle bei einem interessanten Vortrag eine Zeit lang niemand spricht, sagst Du: “Gestern abend war es so still, daß man eine Stecknadel hätte fallen hören können, während der Philosoph sprach.” Wenn die Kinder in der Klasse sehr viel Lärm machen, sagt der Lehrer zu ihnen: “Ruhe bitte.” Du begegnest zwei Sadhus und der eine Sadhu sagt: “Der andere Sadhu ist ein Mauni. Er ist mein Freund. Er hat für mindestens sechs Jahre ein Schweigegelübde abgelegt.” Das ist physische Stille.

    Wenn Du den Augen nicht erlaubst, Dinge zu sehen, und wenn Du sie von Objekten durch Pratyahara oder Dama abziehst, ist das Stille dieses Sinnes, des Auges. Wenn Du den Ohren nicht erlaubst, einen Ton zu hören, ist das Stille des betreffenden Indriyas. Wenn Du vollständig fastest, ohne auch nur einen Tropfen Wasser zu Dir zu nehmen, ist das Stille des Indriyas Zunge. Wenn Du nicht tätig bist und drei Stunden in Padmasana sitzt, ist es Stille der Füße und Hände.

    Wirklich notwendig ist die Stille des sprudelnden Geistes. Man kann das Schweigegelübde einhalten, aber der Geist wird Bilder schaffen. Sankalpa taucht auf. Chitta schafft Erinnerungen. Vorstellen, Überlegen, Denken und viele andere Funktionen des Geistes setzen sich fort. Wie kannst Du jetzt wirklichen Frieden oder Stille haben? Der Verstand muß zu arbeiten aufhören. Der innere astrale Sinn muß vollkommen still sein. Alle Wellen des Geistes müssen vollständig aufhören. Der Geist muß im Ozean der Wonne, in Brahman, ruhen. Nur dann kannst Du wahre, immerwährende Stille erfahren.

    YOGA KANN DIR HELFEN, HABE WEITER DISZIPLIN, AUSDAUER UND LEBENSFREUDE. DU KANNST DEINEN WUNSCH NUR IM HIER UND JETZT ERFÜLLEN

  4. Ich wünsche mir einen Geschmack dieser Stille, dieses Friedens! Göttlich allein die Vorstellung.

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