Yoga hört beim schmerzverzerrten Gesicht auf!

Yoga heißt, Vertrautes immer wieder neu zu entdecken! So ging es mir am vergangenen Wochenende auf dem Yoga Vidya Mittelstufenseminar in Bad Meinberg. Gleich zu Beginn der Stunde erinnerte Yogalehrerin Savitri allen Teilnehmern: „Mit schmerzverzerrtem Gesicht ist es kein Yoga mehr.“ Frei übersetzt heißt das: Wichtiger als maximale Biegsamkeit und langes Durchhalten ist es, die eigenen Grenzen zu achten.

Doch was bedeutet das für mich, nach über 20 Jahren Yogapraxis? Körperlich sind die Asanas der Yoga-Vidya-Reihe keine so große Herausforderung mehr und tägliches Praktizieren ist längst eine Selbstverständlichkeit. Was mir allerdings jenseits der Ashramwelt schnell verloren geht, ist die nährende Ruhe und Entspannung. Drängt die Zeit, verzichte ich auf die Anfangs- und Endentspannung. Und allzu leicht wird der Leistungsdruck auf die Asanas übertragen. Yoga ist dann zwar noch eine stressreduzierende körperliche Ertüchtigung, doch viel von seinem kräftigenden Potential wird verspielt. Deshalb war es wunderbar, unter Anleitung und in der Energie von 40 Teilnehmern zu entspannen und sich von den Schwingungen der Mantras sanft massieren zu lassen.

R.

Übungsplan der Yoga-Vidya-Reihe kostenlos und unverbindlich bestellen unter http://y-v.de/Uebungsplan

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