Lieblingsbäume im Silvaticum: Vaishnava und der Mammutbaum

In der Serie „Lieblingsbäume im Silvaticum“ stellen wir euch einige der 93 Baumarten aus den 14 Waldlandschaften in unserem wundervollen Länderpark vor. Heute präsentiert euch Vaishnava Keidel, ehemaliger Sevaka von Yoga Vidya, selbstständiger Yogalehrer und Naturliebhaber die Mammutbäume vom Silvaticum.

Vaishnava und der Mammutbaum

Das von allen Yoga Vidyanern und Gästen innig geliebte „Silvaticum“ soll der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich bleiben. Dafür wurde der Länderparkwald Silvaticum im Sommer letzten Jahres von Yoga Vidya erworben und so vor Umgestaltung durch Großinvestoren gerettet.

Mit seinen 40 Hektar bietet das Silvaticum ausreichend Platz für erholsame Spaziergänge und eine in der Region einmalige Naturerfahrung. Das Silvaticum hat den Beinamen „Länderpark“, da die zu besichtigenden Bäume aus Ländern des gleichen Breitengrades rund um den Globus stammen.

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Die Flora und Fauna dieses neuzeitlichen Kulturgutes bietet außerdem den idealen Ort für Yoga und Meditation. Dies macht den Park zu einem weiteren wichtigen Teil des bei Yoga Vidya gelehrten integralen Yogas.

Ein Baum wie der Phönix aus der Asche

In dem zweiten Teil unserer Serie „Lieblingsbäume im Silvaticum“ stellen wir euch heute unsere Mammutbäume vor. Der Mammutbaum wird nicht zuletzt auf Grund seiner Größe auch der „König des Waldes“ genannt. Er steht für Macht und Kraft, für Selbstbewusstsein, Konzentration, Ausdauer, Unempfindlichkeit, Zielstrebigkeit, Würde, Gelassenheit und Selbstsicherheit.

Die Riesenmammutbäume Sequoiadendron giganteum der Gattung Sequoiadendron, wie sie bei uns im Silvaticum wachsen, sind Pyrophyten; ihre dicke, faserige Rinde schützt sie vor Waldbränden, die in den trockenen Wäldern an der Sierra Nevada in den westlichen USA häufig auftreten können.

Die meisten alten Bäume wie z. B. die im Sequoia-&-Kings-Canyon-Nationalpark zeigen deutliche Brandnarben, welche aber, wenn der Baum nicht zu stark geschädigt ist, wieder verheilen. Die Zapfen der Riesenmammutbäume öffnen sich erst nach einem Waldbrand. Nachdem viele der anderen konkurrierenden Pflanzen verbrannt sind, können die Samen ungestört in der nährstoffreichen Ascheschicht keimen. Die Riesenmammutbäume wachsen enorm in die Breite und sind Tief- bzw. Pfahlwurzler. Daher sind sie auch nicht gefährlich für Gebäude.

Die größte Pflanze der Erde

Der zurzeit nach dem Rauminhalt seines Stammes größte bekannte Riesenmammutbaum, der General Sherman Tree im Sequoia-Nationalpark, ist knapp 84 Meter hoch und hat am Boden einen Durchmesser 9,95 Meter, was einem Grundumfang von über 31 Metern entspricht.[2] Den breitesten Stamm soll der General Grant Tree haben, bei ovaler Grundfläche mit einem maximalen Durchmesser von knapp 13 Metern. Die ältesten dieser Bäume sollen über 3000 Jahre alt sein.

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Allein das Stammvolumen der größten lebenden Bäume beträgt nahezu 1500 m³, womit sie die größten Pflanzen der Erde sind; ihr Gewicht soll bei über 2400 Tonnen liegen. Zum Vergleich: Ein Airbus A380, das größte zivile Passagierflugzeug, hat knapp 600 t Startgewicht; ein Blauwal wiegt etwa 140 t; ein kleiner PKW etwa 1 t.

Nachfolgend einige Worte von Vaishnava Keidel, den ihr ab nächstem Monat auch im Yoga Vidya Ashram Allgäu antreffen werdet, wo er tatkräftige Unterstützung bei der Instandsetzung des Hauses leisten wird.

Vaishnawa über das Silvaticum

Ein Park für alle, das Silvaticum. Seit vielen Jahren mache ich Spaziergänge durch den Park und verbinde mich manchmal singend , manchmal ganz still mit der Natur um mich herum. Machmal erleben wir auch wilde Abenteuer mit der Kinder-Ganesha-Welt und spielen im Lichte der Sonne den ganzen Tag. Ich bin dankbar für diesen flecken Natur der mich mit so vielen tollen Momenten beschenkt hat.

Om Shanti,

ॐ शान्ति

Euer Vaishnawa


3 Kommentare zu “Lieblingsbäume im Silvaticum: Vaishnava und der Mammutbaum

  1. Michaela

    Ich freue mich über diese schönen kleinen Beiträge! Sie erinnern mich an so viele schöne Momente und Begegnungen – die weiten Blickachsen, tolles Licht, Hügel und Täler, Gezwitscher von Dompfaff & Co und feiner Duft in der Luft …
    Auch freut mich, dass der Park durch den Kauf und die Crowdfunding Aktion wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt und wieder gepflegt wird. Hier sind Menschen am Werk, die diesem Park und seine Lebewesen lieben! Danke!

  2. sven shambhudas

    Danke, so erfaehrt man etwas neues, was mir noch gar nicht bewusst war. Ich muss da wieder mal hin. Vor ein paar Jahren, gab es einige Sturmschaeden, umgestuerzte Baeume. Der Park als Energiespender, Kraftort muss erhalten bleiben.

  3. S.sirringhaus

    Klasse. Wusste gar nicht, dass wir sogar Mammutbäume im Park haben.
    Toll geschrieben der Text und man spürt die Begeisterung für die Sache.
    Weiter so und wünsche viele viele Spender.
    Ihr habt das verdient, denn diese Aktion ist wirklich uneigennützig gemeinnützig!
    Sabine aus dem Dorf

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