Wie du mit einer kurzen Morgenroutine deinen Tag bereichern kannst

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Hast du morgens wenig Zeit? Absolut verständlich, denn so geht es vielen: Heutzutage hat niemand mehr Zeit und jeder ist gestresst. Dabei sehnen sich immer mehr Menschen nach Erholung, Entschleunigung und Zeit für sich. Du auch? Dann schau mit mir zusammen auf deine Morgenroutine!

Setzen wir nämlich schon früh am Morgen den Impuls für Ruhe und Struktur, wirkt sich das positiv auf den kommenden Tag aus. Alles machbar. Bist du bereit?

Stress am Morgen

Meist herrscht Zeitmangel und Stress bereits am Morgen: Das Aufstehen fällt schwer, schnell duschen, anziehen, frühstücken, ggf. noch die Kinder fertig machen und so geht der Tag weiter.

Kennst du das? Wenn ja, fällt es dir vielleicht schwer vorzustellen, wo da noch Zeit für eine Morgenroutine sein soll. Auch das ist nachvollziehbar, aber ziemlich sicher gibt es irgendwo in deinem Morgen 15 Minuten, die auf deine Aufmerksamkeit warten.

Warum gerade der Morgen?

  1. Die Chance ist geringer, dass etwas dazwischen kommt, wenn deine Morgenroutine ganz oben auf deiner Liste steht.
  2. Der Tag ist neu: Körper und Geist konnten in der Nacht die Eindrücke des Vortages verarbeiten und die Informationsflut des Tages ist noch nicht auf dich hereingeprasselt.
  3. Es ist das erste Erfolgserlebnis des Tages und das wird sich ziemlich sicher auf deinen restlichen Tag positiv auswirken.

Eine Morgenroutine aufschreiben

Wie findest du deine 15 Minuten Zeit am Morgen? Schreib auf wie dein typischer Morgen aussieht:

  • Wann klingelt dein Wecker?
  • Wann stehst du auf?
  • Was machst du und wie lange?
  • Wann beginnt die Arbeit?

Verfeinern und kürzen

Dann schau dir das Ergebnis an und sei ehrlich mit dir:

  • Kannst du etwas weglassen oder verkürzen (z.B. Mails lesen oder durch Social Media scrollen)?
  • Bei welchen Punkt glaubt du, dass sie dir nicht guttun?
  • Wenn du keine Zeit einsparen kannst, kannst du dir vorstellen früher aufzustehen?

Was morgens tun?

Am Anfang empfiehlt es sich klein anzufangen. Nimm dir zunächst 1-2 Dinge vor und plane 5-15 Minuten ein. Einige Vorschläge für deine Routine:

  • Journaling
  • Lesen
  • Yoga
  • Meditation
  • Entspannungstechnik (z.B. Körper- oder Traumreise)
  • Sport
  • Spazieren gehen
  • Musik hören & tanzen
  • Podcast oder Audiobuch hören

Mach einen Plan!

Frag dich was du gerne tun würdest und aus welchen Aktivitäten deine Routine bestehen soll. Mach dir einen Plan und schreib ihn auf. Das schafft Verbindlichkeit dir selber gegenüber. Dein Plan kann dann beispielsweise so aussehen:

  • 7:00 Wecker klingelt
  • 7:00-7:10 Anziehen, Zähne putzen, ein Glas Wasser trinken
  • 7:10-7:20 Meditieren
  • 7:20-7:25 Journaling
  • 7:25-7:35 Frühstück
  • 7:35-7:40 Morgen abschließen, Sachen packen und los zur Arbeit

So hast du für Journaling und Meditation 15 Minuten Zeit für dich eingeplant.

Vielleicht brauchst du deinen Morgen nicht so genau aufzuschreiben. Entscheidend ist, dass du die Zeit für dich fest einplanst und dir vornimmst, sie dir zu nehmen. Deine Morgenroutine kann auch jeden Tag anders aussehen und unterschiedlich lang sein. Das ist alles ok. Entscheidend ist die Kontinuität und vor allem der Spaß natürlich.

Tipps für deine Morgenroutine

Abschließend noch 3 Tipps für deine Morgenroutine:

  1. Lege am Abend vorher alles zurecht, indem du dir bspw. deinen Meditationsplatz einrichtest, dein Journal bereitlegst und deine Anziehsachen aussuchst.
  2. Bleib bei der Planung realistisch. Die Morgenroutine soll kein Stress sein, sondern dein erstes Erfolgserlebnis des Tages.
  3. Solltest du deine Routine nicht wie geplant machen können, ist das ok: Sei lieb zu dir. Morgen ist ein neuer Tag. Auf deine Intention kommt es an. Eine Morgenroutine ist eine wertvolle Gewohnheit und Gewohnheiten zu etablieren braucht Zeit und Geduld.

Kennst du den Spruch „Disziplin ist die höchste Form der Selbstliebe“ ? Beschenke dich selbst mit Zeit. Sie ist das wertvollste Gut und sie kommt nicht zurück.

Jessica-Hackethal

Über Jessica

Jessica ist Yogalehrerin (BYV) und spiritueller Coach (BYVG). Sie hat viele Jahre in der Wirtschaft u.a. als Projektleiterin gearbeitet. 2019 kündigte sie ihren Job und reiste durch die Welt. In dieser Zeit vertiefte sie ihre Yogapraxis stark. Sie hatte viel Zeit nachzudenken über Fragen des Lebens, die vermutlich viele haben. Auf ihrem Weg halfen und helfen ihr weiterhin Yoga und Persönlichkeitsentwicklung. Anfang des Jahres gründete sie ihr eigenes Online-Yoga-Business. Ihr Ziel ist es, Menschen zu helfen, Yoga in ihren Alltag zu integrieren und als Basis eine gesunde Morgenroutine zu entwickeln.

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