Inspirationen aus dem Westerwald

Eine unserer Sevakas im Westerwald hat geheiratet. Bei der Suche nach einem schönen Spruch für die Hochzeitskarte habe ich folgenden Satz gelesen und bemerkt, dass er ganz tief in mir etwas auslöst: „Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzten“ (Mahatma Gandhi).

Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder darüber nachgedacht, dass ich sehr viel darauf achte, dass es allen Menschen in meinem Umfeld gut geht und alle glücklich und zufrieden sind. Dabei ist es mir in der Vergangenheit häufig so ergangen, dass ich darüber mich selbst vergesse und meine eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahrnehme.

Aber: vergesse ich mich wirklich? Wenn ich mich darauf besinne, wer ich wirklich bin und dass wir alle eins sind -wie Gandhi treffend formuliert hat- dann ist alles, was ich für andere tue auch für mich selbst. Das was ich anderen Menschen gebe, gebe ich auch mir…völlig egal ob Freundlichkeiten, ein Lächeln, Liebe…aber eben auch Verletzungen oder harte Worte. Wir sind eins…wenn ich dich verletze, verletzte ich mich. Aber auch: wenn ich dich liebe, liebe ich mich! Und wenn ich mich um dich kümmere, dann kümmere ich mich um mich.

Es ist die innere Haltung, um die es geht, wenn ich mich um die Menschen in meinem Umfeld kümmere. Mache ich das mit einer Erwartungshaltung, dann fühlt es sich vielleicht irgendwann so an, als würde ich als Person zu kurz kommen. Handle ich aber aus Liebe und aus dem Verstehen, dass wir alle eins sind, dann sind Geben und Bekommen dasselbe!

 

„Wir sind eins“ finden wir auch im Allumfassenden Gebet von Swami Sivananda. Lies es dir doch vielleicht nochmal aufmerksam durch 🙂

https://wiki.yoga-vidya.de/Allumfassendes_Gebet

 

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