Motivation aus dem Westerwald

Heute Morgen habe ich meine erste Yogastunde gegeben. Meine Güte, war ich aufgeregt vorher. Was da alles schief laufen kann.

Bekomme ich es wirklich hin, die Teilnehmer in Entspannung und Konzentration zu führen? Ihnen Hilfestellung in den Asanas zu geben? Das Pranayama in der richtigen Zeit anzusagen? Und dann vielleicht auch noch etwas zu den Wirkungen der Asanas zu erzählen? Das ist ganz schön viel an was ich da so denken muss.

Aber: Muss ich wirklich nachdenken? Nein! Ich weiß doch, was ich mit den Teilnehmern machen möchte. Und ich weiß auch wie ich Hilfestellungen geben kann und welche Konzentrationsansagen mir selbst helfen, tiefer in eine Asana zu gelangen.

Vertrauen & fließen lassen

Also: Kopf aus und Herz auf! Ich verneige mich vor dem Altar und bitte um Führung. Mich beruhigt das Vertrauen darauf, dass Gott jemand anderen an diese Stelle gesetzt hätte, wenn er es so gewollt hätte. Tief durchatmen und dann? Fließen lassen.

Die Stunde läuft wie von selbst. Ich fühle mich verbunden mit den Teilnehmerinnen. Hilfestellungen kommen automatisch, wenn ich sehe, dass sie gebraucht werden. Ansagen und Wirkungen spreche ich aus als wäre es selbstverständlich. Und am Ende kommen die richtigen Worte über meine Lippen, um die Teilnehmerinnen in eine tiefe Entspannung zu führen. Nach der Stunde verneige ich mich wieder vor dem Altar und danke Gott und Sivananda für die Führung.

Viele von euch kennen solche Situationen und Gefühle sicher auch. Bin ich gut genug? Kann ich das schon? Wie soll ich das nur machen? Schließe deine Augen, bitte um Führung und vertraue darauf, dass du immer am richtigen Ort bist, wenn du dich von deinem Herzen führen lässt!

Hari Om Tat Sat

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1 Kommentar zu “Motivation aus dem Westerwald

  1. Ja, genau so laufen die guten Stunden. Und dann kommen auch mal etwas holprige…. 🌼🌻 bei denen man ganz viel lernen kann ❤

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