Inspiration: Vom Ganzen

Was in der Vielheit als verschieden von sich selbst erscheint,
ist stets das Absolute, Ganze.
So ist es unzertrennlich Eins –
und doch auch weder Eins noch Zwei noch Drei noch viele.

Im Wissen um die Wirklichkeit, dem unveränderlichen Wesenskern von allem,
vernimmt das Sein den wunderbaren Klang, der friedlich ohne Anschlag schwingt.

Was gibt es hier und dort und anderswo zu kennen,
DAS überall zu jederzeit erhaben ist?
DAS gestern war und morgen sein wird, DAS heute ist –
im Grunde ewig unveränderlich?

Was kommt, das geht.
Was wächst, verdirbt.
Was trocknet, das entzündet sich.
Was fällt, das steigt empor, um abermals herabzufallen.

Was ist DAS, in DESSEN Gegenwart sich alles scheinbar wandelt?

In Anbetracht der heiligen Natur dessen, der du bist, erkenne:
Makellos und frei von allen Gegenteilen, so strahlt in dir das Licht der Lichter.

Absichtslos, allgegenwärtig, ruhend,
so bist du das, was der Verstand des Menschen „Liebe“ oder „Frieden“ nennt.

Empfange was du gibst, überdies:
nichts anderes geschieht,
da ist, was ist, und was nicht ist, ist nicht.

Der Meister also sprach:

„Die Mathematik des Verstandes besagt, dass Eins und Eins stets Zwei ergibt. Das liebende Herz aber lehrt: Eins und Eins ist Eins.“

(dg)

 

2 Kommentare zu “Inspiration: Vom Ganzen

  1. „GOTT hat dir eine Gabe gegeben, die du sowohl hast als auch bist. Wenn du sie nicht benutzt, vergisst du, dass du sie hast. Wenn du dich nicht daran erinnerst, erkennst du nicht, was du bist.“

    „Wenn du jemandem begegnest, so erinnere dich daran, dass es eine heilige Begegnung ist. Wie du ihn siehst, wirst du dich selber sehen. Wie du ihn behandelst, wirst du dich selbst behandeln. Wie du über ihn denkst, wirst du über dich selbst denken. Vergiss dies nie, denn in IHM wirst du dich selbst finden oder verlieren.“

    — [zitiert aus „EIN KURS IN WUNDERN“]

    Om Shanti

  2. Lieber Dirk, danke ans Erinnern.
    „Erinnere dich an die Unterweisungen des Buddha, erinnere dich an das klare Licht, das reine strahlende Licht deiner Wesensnatur.“ Jack Kornfield

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