Rezept: Zimt-Karotten

Das Gewürz Zimt, auch unter dem Namen Kaneel (französich: cannelle, Röhrchen) bekannt, erinnert die meisten an Weihnachten und weihnachtliches Gebäck.

Warm, intensiv, süß ist der Duft von Zimt und hat eine leicht holzig-erdige Note. Aber nicht nur in der Weihnachtszeit kann Zimt verwendet werden. Zimt hat vielfältige positive Wirkungen.

Zimt

  • wirkt antibakteriell, durch den hohen Gehalt an ätherischem Öl
  • ist gut gegen Blähungen und krampflösend
  • senkt den Blutzuckerspiegel und stärkt die Nerven
  • wirkt schleimlösend und schmerzlindernd
  • kann appetitanregend und belebend wirken
  • fördert die Durchblutung

Eingesetzt kann Zimt also u.a. bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Nebenhöhlenentzündungen, Erkältungen, Appetitlosigkeit, Schwächegefühl und Bronchitis. Auch bei rhematischen Beschwerden kann Zimt, äußerlich angewendet, helfen. Bei einer leichten Form des Diabetes Typ 2 kann Zimt helfen.

Zimt ist besonders reich an Kalium und enthält viele Antioxidantien. Zudem kann Zimt sich sowohl positiv auf die Blutzuckerwerte als auch auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Bei Magen-Darm-Geschwüren und in der Schwangerschaft, da es wehenfördernd wirkt, sollte ätherisches Zimtöl möglichst vermieden werden.

Es lohnt sich echten Ceylon-Zimt aus dem Bioladen oder Reformhaus zu verwenden. Im Gegensatz zum Cassia-Zimt verfügt Ceylon-Zimt niedrige Cumarin-Werte. Cumarin kann die Leber schädigen und Krebs auslösen.

Im Ayurveda und in der Aromatherapie

Auch im Ayurveda hat Zimt einen hohen Stellenwert. Es wirkt vor allem Kapha- und Vata-beruhigend und vereint die Eigenschaften süß, scharf, bitter. Da Zimt auch das Agni fördert, wirkt es, wie bereits erwähnt, stark erhitzend und kreislaufanregend.

Wegen seiner stärkenden, erwärmenden sowie Inspiration und Kreativität anregenden Wirkung wird Zimt auch oft in der Aromatherapie eingesetzt. Der Duft des Zimts vermittelt eine Atmosphäre der Geborgenheit und lädt zum Abschalten, Entspannen und Träumen ein.

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Zutaten

  • 750 g in Scheiben geschnittene Karotten
  • eine Handvoll halbierte Weintrauben
  • einige klein-gehackte Nüsse
  • einige klein-gehackte Stiele Rosmarin
  • 1 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • 3 – 4 EL Kokos-, oder Sesamöl
  • 3 – 4 EL Zimt
  • eine Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die in Scheiben geschnittenen Karotten mit Kokos-, oder Sesamöl in eine Pfanne geben und für etwa 8 Minuten anbraten.
  2. Mit dem Zitronensaft und etwas Wasser ablöschen, den Zimt hinzufügen und auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Weintrauben halbieren und kurz mit erwärmen.
  4. Mit Zimt, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen.
  5. Mit den Nüssen dekorieren und servieren.

Basmati-Reis, Quinoa, Polenta oder Cous-Cous als Beilage passt gut dazu.

Guten Appetit!

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