Richtig auf die Massage vorbereiten

Massagen an sich wecken schon wohlige Gefühle mit Vorfreude in uns. Erst recht, wenn es um eine Ayurveda-Massage geht. Besonders bei der ersten Anwendung fragen sich viele, was sie mitbringen und vorher beachten müssen. Natürlich variiert die Angabe von Studio zu Studio, aber auch ganz allgemein gibt es einige Empfehlungen aus dem Ayurveda, um sich perfekt auf die Massage vorzubereiten.

1. Sei natürlich

Das bezieht sich vor allem auf Make-up und Schmuck. Bei Gesichts-Massagen ist es sehr einleuchtend: Ist schon eine andere Substanz auf der Haut, können die hochwertigen Öle nicht tief in die Poren eindringen und der wohltuende Effekt geht verloren. Aber auch bei Massagen am Rest des Körpers kann es passieren, dass das Gesicht auf einer Kopfstütze abgelegt werden darf. In diesem Fall verschmiert das Kunstwerk und im schlimmsten Fall überwiegt der Ärger oder die Sorge um das Make-up die Entspannung selbst.
Schmuck am Fuß oder den Armen kann drücken. Besonders bei Ganzkörpermassagen kann der Masseur oder die Masseurin hängen bleiben und ihr ärgert euch beide. Normalerweise solltest du allerdings vorher darauf hingewiesen werden, also keine Sorge wegen vergessenem Schmuck. Dafür gehst du schließlich zu einer Massage. Damit du dich um nichts kümmern musst.
Sieh auch von zu viel Parfüm ab. Wenn du Glück hast, passt dein Geruch zu dem des Massageöls, wenn nicht, dann entsteht eine unschöne Disharmonie. Das kannst du ganz einfach vermeiden.

2. Trink viel, aber bring es vorher weg.

Der Körper fühlt sich am wohlsten, wenn er gut hydriert ist. Er reagiert gelassener und intensiver auf die Berührung, die Öle oder andere Anwendungen, wenn es ihm gut geht und der Stoffwechsel angeregt ist. Allerdings willst du nicht während der Massage den Raum verlassen müssen. Stell also sicher, dass du genug getrunken hast, aber damit nicht bis kurz vorher wartest. Am Besten ist es, ca. zwei Stunden vorher etwa drei Gläser Wasser zu trinken. Das macht den Geist schön klar und kommt vor der Massage wieder raus. Vermeide es eine halbe Stunde vorher viel zu trinken. Wenn du auf dem Bauch liegst, kann das unangenehm werden. Dasselbe gilt natürlich für Essen. Auf vollem Bauch liegt es sich so schlecht. Im Ayurveda gibt es bestimmte Lebensmittel, die träge oder auch energetisch machen. Versuche diese zu vermeiden. Ein Energiedrink vor einer Entspannung scheint schon intuitiv nicht sinnvoll. Hier findest du beispielsweise eine Liste mit Lebensmitteln, die für Vata, Pitta und Kapha Typen besonders geeignet sind.

3. Hygiene

Vor der Massage solltest du gewaschen sein. Zum einen fühlst du dich wohler, wenn du dich nicht selbst riechen kannst. Zum anderen ist es für die andere Seite viel angenehmer jemanden zu massieren, der keine schmutzigen Füße oder fettigen Haare hat. Dieser Punkt versteht sich eigentlich von selbst, es ist trotzdem erstaunlich, wie viele Menschen nicht darüber nachdenken.

4. Pünktlichkeit

Du kannst viel besser entspannen, wenn du genug Zeit hattest, dich auf die Massage einzustellen. Statt 2 Minuten deiner Zeit mit hetzen zu verbringen, nimm dir lieber fünf Minuten, um noch einmal die Augen zu schließen, eventuell einige Zeilen in deinem Buch zu lesen oder auch die Örtlichkeiten zu nutzen. Manche Studios haben einen Anamnesebogen, den du vor der Massage ausfüllen sollst. Es gilt die übliche Angabe: 5 Minuten vor der Zeit ist des Yogis Pünktlichkeit.

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