Yoga im Herbst: Herbst Asanas

Man will ja gar nicht drüber nachdenken, aber inzwischen wird es draußen endgültig kühl. Langsam naht sogar die Zeit, zu der man auch die Heizung wieder andrehen kann. Der Körper ist längst in Umstellung begriffen. Und stellt sich still und zuverlässig auf Ruhe, Passivität und innere Einkehr um.

Den größten Gefallen tut man ihm da, wenn man einfach mitmacht und die Qualitäten von bunten oder auch feuchten Herbsttagen wertschätzt, ohne gleich in Dauermüdigkeit und chronischen Herbstleiden zu versinken. Genau besehen sind solche Phänomene schließlich auch nur Botschaften unserer wahren Natur: Komm mal wieder zu dir! Halt inne und erforsche die Sonne, die immer in dir scheint.

Leichter gesagt, als getan? Stimmt. Jedenfalls wenn man wie so oft in jede Menge Hektik und Arbeit zu versinken droht. Stimmt zum Glück nur bedingt, wenn man Yoga kennt. Da heißt es jetzt: Yoga Matte raus, Kerzen und Räucherstäbchen an und rein in die Herbst Asanas.

Zum Beispiel mit einer sanften Yoga Reihe für den unteren Rücken. An der kann man mal wieder sehen, wie eng Körper, Geist und Seele zusammenhängen und –wirken. Achtzig Prozent aller Rückenschmerzen, so heißt es, entstehen durch Stress und Hektik im Alltag. Prompt steht hier ein Herbst-Motto im Mittelpunkt: Loslassen, entspannen und einfach zu sich kommen.

Wunderbare Herbst Asanas sind also auch sonst alle Loslass-Übungen. Einfache und geschmeidige Bewegungen und Drehungen wie die Katze und das lockere Schwingen der Arme, Konzentrations-Asanas wie Baum, Dreiecksvariationen und Held, Dehnungen der Herz- und Lungengegend im Fisch und im Diamant. Und natürlich: Halten, spüren und tief tief atmen.

Mit jedem Ausatmen sinkt etwas vom angesammelten Druck der aktiven Jahreszeiten unter die Erde. Mit jedem Einatmen kehren Ruhe und innerer Friede ein. Hm. Sanft fließende Sonnengrüße ohne Uhr und Tempodruck wecken die innere Sonne sogar an einem dämmrigen Herbsttag. Und Pranayama wie Kapalabhati, Wechselatmung und Gorilla stärken das Immunsystem und helfen der Lunge, sich von drohenden Belägen und Bakterien schnell wieder zu befreien.

Anschließend eine schöne Mantra CD, eine Tasse heißen Tee oder sogar ein besinnlicher Herbstspaziergang ohne große Ziele. Ach, eigentlich ist doch auch die ruhige Jahreszeit ein einziges Geschenk, oder? Zumal in einem Land mit Zentralheizung und natürlichen Vitamin-C-Präparaten. Manchmal muss man eben nur auspacken und die Gebrauchsanweisung lesen…

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Dietlind Arndt lebt und schreibt seit Januar 2010 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.

2 Kommentare zu “Yoga im Herbst: Herbst Asanas

  1. Herbstzeit ist eine Zeit wo das Luftelement sehr stark vorherrscht, daher ist in dieser Zeit genau wie Dieta es heiter beschrieben hat, eine Zeit des loslassens, der Muse, und der Bewußtwerdung der inneren Sonne. Die Luft verabschiedet das Vergangene und gibt so der Natur die Möglichkeit der Regeneration und Ruhe. Die Natur nährt und wärmt sich jetzt von innen heraus durch ihre gespeicherte Säfte und schenkt uns lebendigen Schutz.
    Das Ziel von Yoga ist sich selbst als Gott (oder der Idee Gottes) in der Einheit bewußt zu werden.
    Ich empfinde dass Dieta es sehr gut beschrieben hat um uns der Qualitäten im Herbst bewußt zu werden, so dass wir uns anzupassen können, und mit großer Intensität uns selbstverwirklichen.

  2. Wirklich schlecht geschrieben,
    wirkt zwar ansprechend, aber verspricht in manchen zeilen,
    eine lustigkeit die nicht vorhanden ist. schade!

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