jahreszeit Highlights

Yoga im Herbst: Aufräumen und Ordnung schaffen

Veröffentlicht am 09.10.2016, 15:00 Uhr von

Herbst bedeutet Rückzug, das hatte ich schon erwähnt. Aber glücklicherweise ist Herbst nicht gleich Herbst. Und September ist noch lange nicht November.

Der September ist genau genommen sogar noch ein bisschen Sommer. Wenn man Glück hat und die Sonne gerade auf leuchtend rote Blätter trifft. Außerdem ist der September astrologisch gesehen kein Trübsal- sondern ein Aufräum-Monat. Jungfrau nämlich: Da dreht sich alles ums Ausmisten und darum, sich mal wieder den nötigen Überblick zu verschaffen. Das braucht zugegebenermaßen auch etwas Rückzug. Aber vor allem viel Zeit und die Kunst des Loslassens.

Wenn man ein bisschen genauer hinschaut, finden sich garantiert


Yoga im Winter…. für Wintermuffel

Veröffentlicht am 04.02.2015, 12:00 Uhr von

Noch so ein trüber Wintertag. Da möchte man sich manchmal einfach in den Winterschlaf verkrümeln und erst mit den ersten Schneeglöckchen wieder aufwachen. Wenn die Winterfeste vorbei sind, der Winter aber leider noch nicht, dann scheiden sich die Geister. Beziehungsweise die Winterliebhaber und die Wintermuffel. Die einen genießen die Schneelandschaften, die Stille und die Teezeremonien, die anderen muffeln sich durch den farblosen Alltag und sind froh, wenn sie das Haus endlich nicht mehr verlassen müssen. Aufraffen? Bewegen? Yoga üben? Ach ja. Bestimmt morgen wieder.

Ein Glück, das die Yoga Welt dieser Tage so vielfältig geworden ist:

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Yoga im Winter: Weihnachten und Lebensfreude

Veröffentlicht am 24.12.2014, 23:10 Uhr von

Der Heilige Abend und die Weihnachtstage sind ja nicht gerade besonders yogische Feiertage. Für die Inder ist der 21. Dezember ja auch nicht der kürzeste und dunkelste Tag des Jahres. Dafür feiern in Indien viele die frohe Weihnachts-Botschaft, während hier in Europa immer mehr Menschen dem Yoga Weg folgen. Irgendwo dazwischen suchen wir nach dem wahren Kern dieser und jener Mythen und Lebenswelten. An Weihnachten zum Beispiel dreht sich alles um die Geburt eines irdischen Kindes. Das kann einen fast an den lebensfrohen Krishna erinnern, der – was viele gar nicht wissen – im Gefängnis geboren wurde. Mitten in der ausweglosen Situation kommt da so ein Knabe zur Welt, der mit seinem Strahlen alle Mauern und Herzen zum Schmelzen bringt. Wenn das kein Bekenntnis ist zum irdischen Leben und kein eindeutiges Ja zum körperlichen Sein ist.

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Yoga im Winter: Mit Absicht nichts tun

Veröffentlicht am 06.01.2013, 11:00 Uhr von

Kaum zu fassen! Das war es mit dem „alten“ Jahr. Und wie immer ging es viel zu schnell. An einem Tag im Januar kann man sich schon mal etwa verwirrt umblicken und fragen, ob man besser voller Freude in die Zukunft schauen oder das Ereignisse der letzten 12 Monate noch einmal Revue passieren lassen soll. Ein Glück, die leichte Unentschlossenheit dieser Zeiten ist absolut berechtigt. Der Januar ist nicht umsonst nach dem römischen Gott Janus benannt, dem Gott der Türe und Tore. Und der hatte den sprichwörtlichen Januskopf: Ein Gesicht, das in die Zukunft und ein zweites, das nach hinten in die Vergangenheit schaut. Daraus muss also keine Zerreißprobe werden.

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Yoga im Winter: Mit Yoga ins neue Jahr

Veröffentlicht am 31.12.2012, 17:00 Uhr von

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber bei mir war Silvester immer das Fest, bei dem ich alle möglichen Pläne machte, nur um sie dann kurz vor Toresschluss wieder über den Haufen zu werfen. Frei nach dem Motto: Das Leben hat ganz andere Pläne. Diese Jahr im Yoga Seminarhaus ist das vermutlich anders. Andererseits – so anders dann auch wieder nicht. Schließlich gehört das zu den Grundweisheiten im Yoga: Das Leben macht immer seine eigenen Pläne. Bei so einem kleinen Jahreswechsel macht es da bestimmt keine Ausnahme. Und wer sagt überhaupt, dass ausgerechnet jetzt das neue Jahr beginnt?

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Yoga im Winter: Rauhnächte…

Veröffentlicht am 26.12.2012, 15:00 Uhr von

… nannte man früher die Tage rund um den Jahreswechsel. Und was für uns nach alten Mythen klingt, das war vor 200 oder 300 Jahren noch ganz praktischer Alltag. Die Zeit vom 24. Dezember bis zum 5. Januar war heilig. Und es hieß, in ihr könne man bereits das ganze kommende Jahr in Kurzform erkennen. In der Rauhnacht des Jahres waren die meisten Arbeiten verpönt. Undenkbar, an diesen Tagen einfach den alltäglichen Beschäftigungen nachzugehen. Stattdessen zog man sich ganz bewusst in die Familien zurück, feierte, sang und bewegte sich sehr achtsam und beobachtete, was geschah. Es hieß nämlich, jeder diese Tage stehe für einen Monat des nächsten Jahres. Und was in diesen 24 Stunden passierte, war ein Deutungsmuster für den entsprechenden Monat.

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Yoga im Winter: Dunkelheit und inneres Licht

Veröffentlicht am 22.12.2012, 17:00 Uhr von

Jetzt, wo mancherorts die weiße Flocken fallen, lässt es sich nicht mehr leugnen: Es ist Winter. Und ob wir das nun mögen oder nicht, Kälte und Dunkelheit sind endgültig angekommen auf dem mitteleuropäischen Kontinent. Als Yogi weiß man natürlich: Das hat wie alles seine Schatten- und Lichtseiten. Und selbst wenn wir kein Freund von Schnee Abenteuern sind, kann die kalte Jahreszeit ein echtes Geschenk sein. Loslassen und Abschiednehmen müssen wir jetzt nämlich nicht mehr. Der Winter ist die Zeit der Ruhe und des – symbolischen – Stillstands. Anstatt beides zu fürchten, kann man es auch einfach annehmen und selbst darin zur Ruhe kommen. Der Dezember ist also mal wieder ein echter Yoga Monat, perfekt für Asanas und Meditation. Vielleicht ein bisschen sanfter und ruhiger als bisher, aber dafür umso intensiver. Im Winter rollt sich das Leben in der Kindstellung zusammen und begegnet seinen innersten Kräften und tiefsten Geheimnissen. Da können wir eigentlich getrost das Gleiche tun und in Yoga und Stille unsere eigenen Tiefen auskundschaften.

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Yoga im Winter: Der Stern

Veröffentlicht am 21.12.2012, 17:00 Uhr von

Wo wir schon bei Advent und Weihnachten sind, darf eine Yoga Übung natürlich nicht unerwähnt bleiben: Der Stern. Lange genug wusste ich ja gar nicht, dass es eine Asana dieses Namens überhaupt gibt. Als ich sie dann fand, dachte ich erst mal: „Na ja. Vielleicht ist der Stern auch ja viel zu einfach für echte Yogis. Die Beine im Stehen leicht gespreizt auseinander, Füße parallel, beide Arme leicht nach oben ausgestreckt, tief atmen und halten. Das erfordert keine große Körperkunst – könnte man denken. Steht man dann allerdings erst mal fünf Minuten…

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Yoga im Herbst: Lernen vom Hund

Veröffentlicht am 24.11.2012, 18:00 Uhr von

Was hat der Hund mit Herbst zu tun? Mal abgesehen vom Anfangsbuchstaben natürlich? Genau genommen vermutlich nicht viel. Was allerdings nicht heißt, dass er nicht wunderbar in diese Jahreszeit passt. Vom Hund kann man nämlich jede Menge lernen. Und das kann  einem auf dem unaufhaltsamen Weg in den Winter wunderbar nutzen. Wer sich selbst zu den Hundebesitzern zählt, der weiß, dass man im Hund mitunter den besten Freund finden kann. Dieses von Natur aus liebevolle Wesen ist nämlich nicht nur – wie jeder weiß – treu, loyal und voller Hingabe. Der Hund verfügt auch über eine erstaunliche Lebensweisheit.
Hunde tun nämlich einfach das, wonach wir Menschen, vor allem die Yogis unter letzteren, so entschlossen streben: Sie leben im Hier und Jetzt. Sie nehmen die Dinge, wie sie sind und scheuen sich nicht, ihre ganz persönliche Beziehung und Wahrnehmung zur Realität offen und ehrlich zu zeigen. Ein Hund denkt nicht – er ist wer er ist.

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Yoga im Herbst: Halbmond

Veröffentlicht am 21.11.2012, 11:00 Uhr von

Ardha Chandrasana, der Halbmond, ist die perfekte Asana in Zeiten wie diesen. Genau richtig für den Wandel der Jahreszeiten, für das Licht-Werden des Dunklen und des Schattens, für den inneren und äußeren Fluss, für Wachstum und Verständnis. Der Halbmond symbolisiert Hingabe und Kraft auf der einen Seite, auf der anderen Seite steht er für alle Qualitäten, die uns in Zeiten wie diesen bewegt: Für den Wandel, die Veränderung und den halben Mond, der mit ein bisschen Glück gerade da oben am Himmel leuchtet.
Der Halbmond im Yoga ist ein Balanceakt. Die Beine sind elegant und anmutig im halben oder gar ganzen Spagat gestreckt, der Rücken ist nach hinten gebogen, Brustkorb und Herz weit geöffnet, das Blickfeld dehnt sich in die endlose Weite des Himmels aus, bis ganz in die Ferne, wo das Licht hinter dem Horizont strahlt.

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Yoga im Winter: Kerzenschein Yoga im Wohnzimmer

Veröffentlicht am 18.12.2011, 08:00 Uhr von

 

Was macht man, wenn man mitten in der kältesten Jahreszeit zuhause sitzt, und die Uhr zeigt 30 Minuten bis zur Yogastunde im anderen Stadtviertel, wohlgemerkt? Voller Vorfreude die Tasche packen? Meistens vielleicht. Manchmal aber auch nicht. Da zieht es einen dann so gar nicht vor die Tür und in die Kälte. Yoga hin, Yoga her.

Ein Glück, dass es nicht immer das Entweder-Oder sein muss. Man könnte ja zur Abwechslung auch mal Yoga zuhause üben. Ohne den langen Weg, ohne die Kälte, ohne Terminplanung. Auf diese Weise entdeckt man womöglich sogar eine ganz neue – eigene Yoga


Yoga im Winter: Familienyoga im Advent

Veröffentlicht am 17.12.2011, 11:00 Uhr von

Endlich: Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür. Und die Kinderstimmung steigert sich vermutlich in Aufregung – man kann ja die Tage bis zum Heilig Abend schon an einer Hand abzählen. Da mag es Eltern geben, die über das Fest der Ferien weniger strahlen. Jetzt wäre eine richtig gute Zeit fürs Zusammensein in der Familie. Vorausgesetzt, das Leben gibt einem die Gelegenheit, sich die Zeit dafür zu nehmen.

Mit ein bisschen Glück kann man jetzt also mal wieder einen echten Eis- und Schneetag draußen verbringen. Schlitten fahren, wo genug Schnee liegt, die Skier rausholen oder ganz klassisch über einen netten und


Yoga im Winter: 2011 ist ein Jahr des Handelns

Veröffentlicht am 13.01.2011, 15:00 Uhr von

2011, so hört man es von Seiten einiger Astrologen und Lichtarbeiter, steht unter dem Stern des Aufbruchs und des Handelns. Schön und gut, kann man da als Yogi sagen, aber Lichtarbeit und Astrologie, das gehört nicht zu meinem Metier. Und meine Zeit ist mit Karma Yoga, Unterrichten und Meditation schon sinnvoll und reichlich gefüllt.

Wie wahr, wie wahr. Unsere Evolutionsgeschichte hat uns ja nicht umsonst gelehrt, dass Handeln nicht gleich Handeln ist. Und dass Handeln nicht per se der Weg zum höheren Bewusstsein ist. Und doch, wenn man genauer hinsieht, stellt man fest, dass diese Welt stets durch mutige


Yoga im Winter: Das Licht der Könige in uns

Veröffentlicht am 06.01.2011, 15:00 Uhr von

Der sechste Januar ist der Tag, an dem Weihnachten endgültig zu Ende geht. Oder gerade erst seinen Höhepunkt erreicht. Je nachdem, in welchem Land man sich befindet und welchen Kirchenoberhäuptern man glauben will. Die Spanier und Russen feiern heute die Geburt Christi, im Markus-Evangelium wird er getauft und in die übrige christliche Kirche feiert die Ankunft dreier Weiser aus dem Morgenland, die auf der Suche nach dem neuen Licht der Welt waren.

Auch wenn einem verkleidete Kinder an der Tür und ominöse weiße Kreidezeichen nicht sonderlich viel bedeuten – irgendwie liegt heute doch etwas Besonderes in der Luft. Und eigentlich


Yoga im Winter: Entspannen mit Passiv Yoga

Veröffentlicht am 16.12.2010, 15:02 Uhr von

Nun wissen wir es: Der Dezember ist ein Monat der Stille und des inneren Lichts. Alles zieht sich in sich zurück und sucht nach dem innersten, strahlenden Kern des Seins… Wirklich alles?

Na ja. Ein Blick auf den Kalender sagt uns eher, dass wir noch eine gute Woche bis Heilig Abend haben. Der Traum vom Rückzug klingt da manchmal eher wie ein gut gepflegter Mythos. Aber immerhin, wir haben doch schon etwas gewonnen, wenn wir davon wissen. Und noch mehr, wenn wir dieses Jahr einfach beschließen, etwas von dieser Legende ins eigene Leben zu holen. Dazu müssen wir ja nicht


Yoga im Winter: Adventskalender und Herzen öffnen

Veröffentlicht am 06.12.2010, 15:00 Uhr von

Früher war Nikolaus der Tag für mich, an dem ich endgültig in die Weihnachtsstimmung rutschte. Vermutlich wegen der vielen Männer im roten Mantel, der bunten Tüten, der ersten großen Tür im Adventskalender und der Weihnachtsfeier im Sportverein.

Nachdem das alles weggefallen ist und ich inzwischen weiß, dass Nikolaus gar keinen roten Mantel trug, hat sich da natürlich viel geändert. Geblieben sind die Lichter in allen Fenstern, der Adventskranz und die Lebkuchen. Hinzugekommen sind Yoga, Meditation, ein paar Erfahrungen und jede Menge Gedanken über die Welt, das Leben und meine komische Rolle darin.

Zum Beispiel die Frage, ob Nikolaus


Yoga im Herbst: Alltags- und andere Yoga Wege

Veröffentlicht am 25.11.2010, 15:00 Uhr von

So ist das im Leben: So gut die Asanas auch tun, manchmal passen sie eben einfach nicht. Sogar Hatha Yoga ist keine Technik für alle Fälle. Und ob’s nun die lästige Erkältung ist oder der ermüdende Herbst, manchmal rufen Seele und Körper sehnsüchtig nach Beachtung – ohne Anstrengung.

Was tun? Sagen wir, in 75 Prozent aller Fälle: Überwinde deinen inneren Schweinehund und fang einfach mal an. Manchmal dauert es nur ein paar Minuten und plötzlich gibt es nichts Besseres mehr auf der Welt als Sonnengrüße. Und in den restlichen 25 Prozent? Wie wäre es mit „Yoga mal anders“? Alle, die


Yoga im Herbst: Herbst Asanas

Veröffentlicht am 30.09.2010, 17:00 Uhr von

Man will ja gar nicht drüber nachdenken, aber inzwischen wird es draußen endgültig kühl. Langsam naht sogar die Zeit, zu der man auch die Heizung wieder andrehen kann. Der Körper ist längst in Umstellung begriffen. Und stellt sich still und zuverlässig auf Ruhe, Passivität und innere Einkehr um.

Den größten Gefallen tut man ihm da, wenn man einfach mitmacht und die Qualitäten von bunten oder auch feuchten Herbsttagen wertschätzt, ohne gleich in Dauermüdigkeit und chronischen Herbstleiden zu versinken. Genau besehen sind solche Phänomene schließlich auch nur Botschaften unserer wahren Natur: Komm mal wieder zu dir! Halt inne und erforsche die