Yoga Wiki über Permakultur

Die Permakultur ist eine Umweltbewegung, die vor allem alternative Landwirtschaftsformen umfasst. Permakultur will zukunftsfähige Landwirtschaft. Sie ist aber auch Wegbereiter für viele andere Lebensbereiche. Eine alternative Landwirtschaft wie die Permakultur ist dringend notwendig.

Bei deinem nächsten Spaziergang kannst du ja einmal deine Aufmerksamkeit auf den Boden unter dir lenken. Damit hast du sogar die UN im Rücken, die 2015 zum „Jahr des Bodens“ ausgerufen hat. Dieser braune Naturteppich hat nämlich Einiges zu bieten. In einer Handvoll Erde gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Sie sind unsere Lebensgrundlage, fast alle Lebensmittel hängen davon ab, dass es gesunden Boden gibt. Er sorgt für sauberes Wasser und saubere Luft, indem er Kohlenstoff speichert.

Die moderne Landwirtschaft arbeitet viel mit Monokulturen. Das ist eine einseitige Form der Landwirtschaft, die Nährstoffe des Bodens werden verbraucht. Und ist das Feld abgeerntet, liegt der Boden oft ungeschützt da und verkümmert. Die Permakultur hält Lösungen bereit, damit wir nicht „den Boden unter den Füßen verlieren“.

Es ist wie ein Sammelsurium an Werkzeugen, um die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten. Diese Vielzahl an unterschiedlichsten Methoden der Permakultur haben eines gemeinsam: Sie arbeiten mit und nicht gegen die Natur und berücksichtigen das Wohlergehen aller Menschen. Mit der richtigen Einstellung können wir, so einer der Wegbereiter der Permakultur, Mollison, Wälder in Wüsten verwandeln, oder Wüsten in Wälder.

Wie macht die Permakultur etwas, das beinahe nach Alchemie klingt? Wer schon einmal einen Permakulturacker gesehen hat, konnte die kreative Zusammenstellung bestaunen, die verrücktesten Dinge wachsen nebeneinander und übereinander und ergeben ein buntes Muster wie auf einer Patchwork – Decke. So etwas entsteht durch Beobachtung der Natur und dem intuitiven Zusammenspiel mit ihr.

Die Permakultur setzt auf natürliche Naturkreisläufe. Nichts ist für die Permakultur „Abfall“- vieles, was als Unkraut gilt, kann man verwenden und ist schmackhaft. Die Permakultur denkt nicht wie die Agrarindustrie linear, sondern zyklisch. Sie betrachtet die Pflanzen nicht als einzelne Art, sondern die Permakultur setzt auf fruchtbare Verbindungen. Diese tragen sich oft selbst, und so muss der ein oder andere Gärtner, der seinen Garten nach Prinzipien der Permakultur angelegt hat, der Natur bloß freien Lauf lassen und hat viel weniger Arbeit. Für das Wohlergehen der Natur und des Gärtners ist also bestens gesorgt.

Die Permakultur bedient sich auch uralter Tricks – zum Beispiel werden Steine angehäuft und Teiche angelegt, um die Lufttemperatur zu erhöhen. Und der Boden? Auch für den hält die Permakultur eine Lösung von den Indios parat: Mit einer Mischung aus Bio – Kohle und Stroh kann unfruchtbarer Boden schnell und natürlich in fruchtbare Erde verwandelt werden. Mehr darüber, wie man „Wüsten in Wälder verwandelt“, kannst du in unserem Wiki-Artikel über Permakultur erfahren. ks

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