Die 7S – Rezepte zum Entdecken und Nachkochen

Im Yoga ist es uns besonders wichtig, uns gut um unseren Körper zu kümmern. Dafür tun wir sehr viel. Wir lernen uns selber kennen, halten uns fit und ernähren uns gesund. Essen ist ein sehr großes Thema beim liebevollen Umgang mit dem eigenen Körper. Ayurveda gibt uns viele hilfreiche Tipps zur richtigen Ernährung und gesunden Essgewohnheiten. Dieses Wissen hilft aber nicht weiter, wenn wir keine Rezepte für die passenden Lebensmittel kennen. Also hat sich das Social Media Team von Yoga Vidya drangesetzt und für dich die besten veganen Rezepte rausgesucht, nachgekocht und für dich zusammengestellt.

Dabei haben uns die vielen tollen Kochbücher, die es im Verlag gibt, den Weg gewiesen. Die meisten Rezepte findest du in einem der vielen Kochbücher. Wer nach einem bestimmten Rezept sucht, wird dort fündig. Wer allerdings einfach gerne ausprobiert, wird über die nächsten Monate viel zu staunen haben. Dabei kommen die Ideen aus ganz verschiedenen Ecken. Allerdings, ist es ein Zufall, dass alles mit S anfängt? Suppen, Salate, Süßes, Selbstgemachtes, Säfte, Superfood, Smoothies! Also bleiben wir beim „S“: Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat wollen wir dir eine neue Inspiration präsentieren für eine ausgewogene Ernährung.

Die 7 S ist eine neue Blogreihe, die euch jeden Monat mit leckeren neuen Rezepten versorgt.

Backen ganz einfach

Manche Menschen sind einfach Naturtalente, wenn es ums Backen, Kochen, Frittieren oder Einlegen geht. Mit unseren Rezepten wird jeder zum Könner. Wir gehen mit dir Schritt für Schritt durch jedes Rezept und verraten dir kleine Tipps und Tricks, wie du deine gesunde Vorspeise, umwerfende Hauptgerichte oder den perfekten Nachtisch kreierst. Dabei ist es uns wichtig nicht so viel Heckmeck zu nutzen, sondern mit einfachen Utensilien wie Messern, Rührbechern und dem ein oder anderen Topf auszukommen. Wer schlemmen will, muss kein Profi sein.

Gesund, günstig und vegan

Alle unsere Rezepte sind auf jeden Fall zu 100% vegan. Wer selbst schon einmal vegan gekocht, gekauft oder gebacken hat weiß, dass das sehr günstig geht, aber auch schnell sehr teuer werden kann. Wir versuchen dir immer mehrere Alternativen anzubieten. Eventuell hast du die eine oder andere Zutat schon Zuhause und brauchst dir nicht für 4 Teelöffel Kartoffelmehl anschaffen, wenn du anderes Mehl da habt.
Viele der Rezepte kommen ohne Zucker aus. Trotzdem geben wir immer an, wie du die Süße reinbekommt. Von Agavendicksaft über Datteln bis hin zu braunem Zucker könnest du dich für die Alternative entscheiden, die dir am besten zusagt. Wenn du dich noch nicht sicher seid, welche Alternative das sein soll, dann probiert einfach verschiedene aus. Grade bei Süßspeisen gilt: Probieren geht über studieren

Deine Ideen

Wir sind gespannt, wie dir unsere Rezepte gefallen. Hinterlass gerne Kommentare mit Verbesserungsvorschlägen oder Erfolgsgeschichten für andere. Wenn du ein Lieblingsrezept hast, kannst du uns gerne eine Nachricht schicken, wir kochen es nach und veröffentlichen es auf unserer Seite. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Bratapfel

Der Geruch von Bratäpfeln weckt nicht nur weihnachtliche Vorfreude, sondern auch eine ganze Menge schöner Kindheitserinnerungen  bei vielen. Dabei ist der Winterklassiker sehr leicht zuzubereiten. Das geht natürlich in vegan und zuckerfrei. Ein echter Weihnachtshingucker für Heiligabend. Ob als Nachspeise, zum Kaffee am Nachmittag oder einfach nur mal so, Bratäpfel sind unglaublich vielseitig und trotzdem so schlicht. Wir haben ein absolutes Grundrezept herausgesucht, dass gerne erweitert werden darf. In die Füllung können alle möglichen leckeren Dinge rein. Von Marzipan über Pistazien bis hin zu Sauerkirschen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eventuell passt du sogar deine Zutaten den Doshas an. Wir wünschen viel Spaß beim Rumprobieren und schlemmen!

Für 4 Portionen brauchst du:

  • 5 Äpfel (weil einer zum Probieren immer „abhanden“ kommt)
  • 6 EL Haferflocken
  • 150 ml Kokosmilch oder andere Milchalternativen
  • 3 EL Nüsse nach Wahl
  • Wer mag 2 EL Rosinen, Cranberrys oder anderes Trockenobst wie Datteln
  • Zimt
  • Optional 1 cm des Marks einer Vanilleschote, Marzipan oder andere leckere Zutaten
  • Ein bisschen Margarine oder Öl deiner Wahl (Besonders gut schmecken nussige Öle wie Erdnuss oder Sesam. Einige Tropfen davon werden mit einem geschmacksneutralen Öl vermischt, damit der Apfel noch durchkommt.)

Utensilien

  • Rührschüssel
  • Auflaufform
  • Pinsel
  • Apfelstecher

Zubereitung

1. Zuerst mischt du die Füllung zusammen. Dafür gibst du die Milch in einen Topf und erwärmt sie auf mittlerer Hitze. Sobald die Milch einmal aufgekocht ist, stellst du sie auf die kleinste Stufe, gebt alle Zutaten hinzu und lasst sie ca. 5 Minuten bei ständigem Rühren ziehen.

2. Jetzt geht es an die Äpfel: Sobald die Äpfel gewaschen sind muss das Innere entfernt werden. Am leichtesten geht das natürlich mit einem runden Lochausstecher. Wer keinen zur Hand hat, kann mit einem Messer die Löcher selber ausstechen, wie du in dem Video siehst. (Geheimtipp: Die Füllung schmeckt gut und je größer das Loch, desto mehr Füllung kriegt man).

3. Die Äpfel kommen nun in die Auflaufform, die Füllung in die Äpfel und eure Ölvariante wird auf die Äpfel gestrichen. Entweder nimmst du dafür die Finger, einen Löffel oder auch einen Pinsel. Es reicht, einmal einen Kranz oben auf jeden Apfel zu zeichnen. Er sorgt dafür, dass der Apfel oben eine schöne Struktur annimmt und noch bessere Aromen entfaltet, wie Mama immer sagt. Entscheidest du dich für ein nussiges Öl wie Sesamöl, vermischt du zwei bis drei Tropfen mit der doppelten Menge geschmacksneutralem Öl, damit du zwar die Vorteile habt, das Öl aber nicht geschmackstechnisch dominiert.

4. Bei 190 Grad kommen die Äpfel etwa 20 Minuten in den Ofen. Das hängt aber sehr stark von eurem gewünschten Weichheitsgrad und der Apfelgröße ab. Je dicker und weicher, desto länger.

Guten Appetit!

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