Die Kraft der Gedanken: Der Schlüssel zu deinem Traumleben

Die Kraft unserer Gedanken ist unvorstellbar groß! Alles ist durch Gedanken erschaffen worden. Häuser, Straßen, Internet, einfach alles! Wir beeinflussen mit unseren Gedanken die Sichtweise, wie wir die Welt sehen. Es ist wie bei einem Glas Wasser. Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Du entscheidest, wie du die Situation bewertest und wahrnimmst.

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

Mark Aurel

Jeder Mensch ist in seiner eigenen Welt und hat die Wahl, wie diese Welt aussehen soll. Alles ist möglich, wenn du die richtigen Gedanken hast. Du kannst dir mit Hilfe deiner Gedanken dein Traumleben erschaffen. Wie du das ganze machst und wie du mit negativen Gedanken umgehst, erfährst du im folgenden Artikel.

Gedanken und die Gegenwart

In der Gegenwart liegt die Kraft, die es einem ermöglicht, Gewohnheiten zu ändern und sich zu entwickeln. Mit vollem Fokus auf die Gegenwart gelangen wir in den Flow-Zustand, in dem alles ganz locker und leicht erlebt wird. Liest du zum Beispiel ein Buch, ist es im Flow viel leichter, sich auf den Inhalt zu konzentrieren, als wenn du gedanklich bei deinem Mittagessen oder der nächsten Tätigkeit nach dem Lesen bist. Ich spreche aus eigener Erfahrung!

In der Gegenwart schaffen wir die Dinge, die wir in der Zukunft erreichen möchten und deshalb ist es wichtig, dass wir das, was wir gerade tun, mit voller Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment tun, ohne in Gedanken ständig in der Vergangenheit oder Zukunft zu schweben.

Um in schöne Momente der Vergangenheit noch einmal hinein zu spüren oder sich die Zukunft mit Träumen und Visionen vorzustellen, ist es gut, diese gedanklich bewusst zu erleben. Jedoch ist dies nicht hilfreich, wenn wir unbewusst ständig gedanklich darin verweilen und die Gegenwart kaum wahrnehmen. Ich empfehle dir, dir bestimmte Zeitfenster zu setzen, wo du dir bewusst Gedanken über Vergangenheit und Zukunft machst und außerhalb dessen so gut wie möglich im jetzigen Augenblick bist.

Gedanken und die Vergangenheit

Die Vergangenheit existiert nur in unserem Kopf. In Wahrheit ist jeder Moment der Vergangenheit in der Gegenwart geschehen. Die Vergangenheit gibt es also nicht! Wir identifizieren uns mit unserer Vergangenheit, was wir erlebt und erfahren haben. Dies ist aber oft nicht so hilfreich für die Gegenwart und Zukunft.

Besonders dann, wenn es um alte Gewohnheiten geht. Wir haben Gewohnheiten, die oft schwer zu ändern sind, wenn wir an der Vergangenheit hängen. Willst du zum Beispiel deine Essgewohnheiten ändern, musst du dich zuerst einmal von deinen vergangen Gewohnheitsmustern lösen, indem du anfängst, dich besser zu ernähren oder weniger zu essen. Deshalb ist es wichtig, den Fokus auf die Gegenwart zu setzen, damit wir unsere Träume realisieren können und unser Leben nach unseren Vorstellungen und Wünschen gestalten.

Beschäftige dich also nicht mit Vergangenem, das dich aufhält und sich sowieso nicht mehr ändern lässt. Werfe all deinen Ballast, den du mit dir herum trägst, ab. Du wirst dich gleich viel leichter und lebendiger fühlen und dich besser auf den jetzigen Moment konzentrieren können, indem du alles verändern kannst. Neue Herausforderungen warten auf dich, an denen du wachsen und dich weiter entwickeln wirst.

Gedanken und die Zukunft

Mit unseren Gedanken können wir die Zukunft erschaffen, in dem wir im gegenwärtigen Augenblick eine Vision von der Zukunft, von den Zielen, die wir erreichen wollen, machen. Umso genauer wir uns vorstellen, wie wir unsere Ziele erreichen, umso stärker und schneller sind wir auf dem Weg zum Ziel. Dabei ist es essenziell, die gewünschten Ziele so genau wie möglich mit allen Sinnen zu visualisieren.

Willst du beispielsweise besser vor anderen Menschen reden können, stelle dir genau vor, wie es ist im Mittelpunkt zu stehen. Wie spricht, steht und verhält sich eine Person, die mit Leichtigkeit vor vielen Menschen reden kann? Beantworte dir diese Fragen so genau wie möglich und sehe die Situation vor deinem inneren Auge.

Negative Gedanken loswerden

Vergiss nicht, Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst.

Dale Carnegie

Jeder kennt es. Diese Tage an denen alles irgendwie schief zu laufen scheint. Dein innerer Kritiker plappert wieder besonders viel Negatives. Schon Kleinigkeiten können dich an diesen Tagen reizen und zur Weißglut treiben. Dein Sitznachbar in der Bahn schaut dich schief von der Seite an, ein Kollege schüttet seinen Kaffee über dein weißes T-Shirt und dann weht dir auch noch dein neuer Hut vom Kopf. Betonung auf KÖNNEN. Das Leben ist wie eine Achterbahnfahrt. Es ist ganz normal, dass nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Die Frage ist nur, wie du mit diesen Gedanken und Emotionen umgehst und wie du sie bewertest. Du hast es in der Hand.

Mache dir bewusst: Alles ist gut so, wie es ist. Du hast einen schlechten Tag. Okay, dann hast du einen schlechten Tag. Akzeptiere dies. Höre in dich hinein und stelle dir folgende Fragen:

  • Wie fühlst du dich?
  • Was stimmt dich negativ?
  • Was spielt sich in deinem Körper gerade ab?

Versuche den negativen Gedanken entgegen zu steuern und diese nicht noch weiter zu intensivieren. Denn je häufiger du diese wiederholst oder dich noch mehr hinein steigerst, desto mehr übernehmen sie die Macht über dich und du gerätst immer weiter in die Abwärtsspirale. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, möchte ich dir ein paar sehr wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, wie du negative Gedanken loswirst und in positive Gedanken wandelst. Denn das ist entscheidend, um dir ein positives Mindset aufzubauen und dein Traumleben zu erschaffen.

  • Schreibe deine negativen Gedanken auf oder nehme sie als Sprachmemo auf. Dadurch bringst du sie raus aus deinem Kopf und machst dein Kopf wieder frei für positive Gedanken.
  • Schaue deine aufgeschriebenen oder aufgenommenen negativen Gedanken an.
  • Nimm Abstand von diesen Gedanken, denn das bist nicht du. Du bist nicht deine Gedanken.
  • Versuche nicht deinen inneren Kritiker, der die Situation negativ bewertet, aus deinem Kopf zu verbannen, denn er wird immer da sein. Sehe es mehr wie einen lustigen Freund, der dich manchmal ganz gerne veräppelt. Stell ihn dir lustig und verrückt vor, wie er beispielsweise mit einer piepsigen Mickey Mouse-Stimme zu dir spricht.
  • Stelle Gegenargumente auf, die deine negativen Gedanken widerlegen.
  • Komme im HIER und JETZT an durch Atemübungen, kurze Sporteinheiten oder Meditation.

Erfolg durch das richtige Mindset

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

Henry Ford

Wie wir über Erfolg denken, ist entscheidend für unseren eigenen Erfolg. Denken wir, dass Erfolg nur sehr schwer zu erreichen ist oder es nur wenigen Menschen gelingt, werden wir keinen Erfolg bekommen. Richten wir unser Mindset hingegen darauf, dass wir schon jetzt erfolgreich sind mit dem was wir tun, erschaffen wir noch mehr Erfolg in der Zukunft und kommen unseren Zielen einen großen Schritt näher.

Ging es dir auch schon mal so, dass du dir gesagt hast, du schaffst etwas nicht und hast es dann nicht geschafft? Oder anders herum, dass du dir gesagt hast, du schaffst das und hast an dich geglaubt und durch das Vertrauen in dich hast du es dann auch geschafft? Deine Gedanken sind deine Realität. Wenn du dir das immer wieder vor Augen führst, steht deinem Traumleben nichts mehr im Weg.

Niedballa-Maria-Ma

Über den Autor

Mario Langeweld ist Sevaka in Bad Meinberg. Er praktiziert Yoga und Meditation seit 2017 und möchte seine Praxis im Ashram als Sevaka intensivieren. Er liest viele spirituelle Bücher und beschäftigt sich mit Bewusstseinserweiterung. Sein gewonnenes Wissen und Erfahrungen möchte er mit Menschen teilen.

Instagram: mario_inspirations

19 Kommentare zu “Die Kraft der Gedanken: Der Schlüssel zu deinem Traumleben

  1. Die Kraft der Gedanken ist gerade in der jetzigen Coronazeit wichtiger denn je. Ich habe dazu im letzten Jahr ein Buch veröffentlicht. Es wurde auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt vom FreyaVerlag. Es heißt ’60 Sekunden Dankbarkeit‘ und beinhaltet u.a. viele Übungen, die im Alltag integriert werden können. Ich denke, es ist wichtig unterschiedliche Mittel und Wege zur Verfügung zu stellen, um ein neues Bewusstsein zu schaffen bzw. die Sichtweisen zu verändern. Je lichtvoller der Mensch, je lichtvoller die Welt. Namasté

  2. Ein Schlag ins Gesicht für jeden der unter Traumafolgen leidet – aktuelle oder entwicklungsbedingte. „Man muss nur positiv denken“. Was ist wenn ich mal nicht positiv denke? Dann bin ich automatisch im Leid. Das vermeintlich Negative ist immer an das Positive gekoppelt und umgekehrt -> Polaritätsgesetz. Wer realisiert, dass das Eine nicht ohne das Andere existieren kann und sich Beides ausgleichen muss, lebt entspannter und nicht mit dem falschen Ziel nur positiv sein zu wollen: „Man muss sich ja nur anstrengen, dann klappt das auch“. Es geht für mich viel mehr darum Gleichmut zu entwickeln. Das bedeutet bei Freud und Leid in seiner Mitte zu verweilen, durch das „Unberührte“ seinen aktuellen Zustand wohlwollend zu erfahren und zu beobachten – ohne daran zu haften. Das nenne ich wahre Freiheit.

    • Petra Müller

      Vielen Dank für diesen Kommentar (Stichwort: Polarität). Genauso sehe ich das auch. Überdies gehört die Vergangenheit zum Leben dazu wie die Zukunft. Ja, wir leben immer ausschließlich in der Gegenwart, aber wenn man sich das Leben z. B. als Linie oder Weg vorstellt, so ist immer das Ganze relevant, egal, an welchem Punkt man sich gerade befindet. Alle Erfahrungen und Erlebnisse (egal ob positiv oder negativ) sind Teil der Biographie (individuell und kollektiv), nehmen mehr oder weniger Einfluss und prägen – neben anderen Faktoren – das Ich, tragen zum Empfinden und Handeln bei. So wie z. Bsp. auch die in anderen Kommentaren angesprochenen Traumata. Man lebt in der Gegenwart, aber man kann Kraft ebenso aus der Vergangenheit (schöne Erinnerungen, Wurzeln…) schöpfen wie auch aus der Zukunft (angestrebte Vorhaben, Pläne, Vorfreude….). Die Vergangenheit wird aber in diesem Bericht – im Gegensatz zur Zukunft – massiv negiert, sie ist nur Ballast, „nicht existent“. Doch, sie existiert in uns und begleitet uns, ob uns das nun passt oder nicht. Was ja natürlich nicht heißt, dass wir nicht in die Zukunft blicken sollen. Schlimme Vergangenheit muss aufgearbeitet werden. Und schöne Vergangenheit kann tragen: „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein ganzes Leben lang aushalten“ (Jean Paul).

    • Hallo Dominik ,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Vermutlich hast du den Artikel nicht vollständig oder unaufmerksam gelesen. Hier wird nicht nur von „Man muss nur positiv denken“ geschrieben, sondern, dass positive sowie negative Gedanken und Ereignisse zum Leben gehören (also auch Polarität), und dass es auch okay ist, negative Gedanken zu haben und einen schlechten Tag. Allerdings möchten die wenigsten Menschen bewusst in einem negativen Gedankenzustand langfristig verweilen (bzw. länger als nötig), und dafür sind ein paar Techniken und Methoden beschrieben, die dabei helfen KÖNNEN, den Zustand der Gedanken wieder anzuheben und somit auch andere Erfahrungen zu machen. Es geht vielmehr darum nicht im Zustand „Negativität“ oder „Opfer sein“ längerfristig zu verweilen und sich damit das Leben unnötig schwer zu machen. Negativität zeigt sich, um einem etwas bewusst zu machen, und um sich wieder an das göttliche, positive zu erinnern. (So sehe ich das jedenfalls, und der Artikel ist ja auch nur meine Sichtweise auf die Dinge 😉 )
      Sollte irgendetwas am Artikel unverständlich oder zu einseitig sein, entschuldige ich mich dafür. Om Shanti.

  3. Uta Savitri

    Ein sehr hilfreicher Beitrag – herzlichen Dank dafür und weiter so! Om Shanti

  4. Horst Salomon

    Weiter so Mario
    Super Beitrag
    Mich hat Yoga Vidya auch in die Positiven Gedanken gebracht,
    Yogalehrerausbildug 2015-16
    Und mein Traumleben hat sich EINGESTELT

  5. Nartano Juergen Friedrich

    Deine Gedanken sind sehr anregend und hilfreich. Mit tiefen Traumata oder kindlichen Schutzverhalten verbundene emotionale Muster bzw. Selbstverurteilungen lassen sich aber nicht nur durch gedankliche Fokussierungen auflösen, sondern der Schmerz, der dahinter steckt, muss tief wahrgenommen und liebevoll angenommen werden, bevor die Schatten sich auflösen können.

    • DANKE!! DANKE für diesen liebevollen Kommentar. Ich kann das garnicht genug betonen. Ja – das stimmt – so einfach ist das nicht mit den Gedanken aus der Vergangenheit und dieser Artikel ist sowas von unerträglich überheblich nichtssagend. Wie eine Ohrfeige für Menschen, die hier im realen Alltag arbeiten müssen.

  6. Petra Müller

    Und dennoch sollte man es vielleicht nicht verwechseln mit: „Ich mach mir die Welt, widewide-wie sie mir gefällt“. Leider habe ich bei meiner Yoga-Lehrerin (!!) z. Bsp. die Antwort „An so was denken wir doch lieber nicht“ bekommen, als sie darauf hinwies, dass ihr verzehrtes Fleisch sicher nicht von einem „glücklichen Tier“ stammt. So wie es grundsätzlich kaum möglich ist, „negative“ Themen mit ihr zu diskutieren („das zieht uns zuviel runter“) – man betrachtet sie einfach aus positivem Blickwinkel, und schon sind sie weniger drastisch? Auch negative Aspekte, Gedanken und Gefühle gehören zum Leben, benötigen Raum zur Entfaltung: Wut, Schmerz, Trauer. Der „lustige Freund“ in meinem Kopf spricht nicht mit Micky-Maus-Stimme, wenn ich in Rumänien totgeschlagene Hunde aufsammle oder sehe, wie schon Kinder kleine Kätzchen quälen (sorry, bin im Tierschutz und sehe dort sehr viele schlimme Dinge). Ja, ich brauche einen Ausgleich, einen Sinn, einen Glauben an mich selbst. Aber keine Micky-Stimme, die mir die Welt rosarot redet. Nichts für ungut, Namaste.

  7. Nina theissen

    Weise worte lieber mario, du wirst es im leben sehr weit bringen und alle deine traeume verwirklichen!
    Alles liebe sendet dir
    Nina

  8. Ursula Breithaupt

    Bewundernswert….Du bist noch so jung…und doch schon so weit….
    Alles Gute…Uschi

  9. Tanja Lohmann-Stärke

    Lieber Mario
    Wahre Worte- unkompliziert ausgedrückt!
    Sehr schöner Beitrag!
    Nehme diesen mit als Inspiration für meine Yogagruppen.
    Danke 🙂

  10. Barbara Steinbach

    Ein wundervoller und hilfreicher Beitrag, nur die Umsetzung ist nicht einfach‼️

  11. Hallo Mario, danke für diesen wertvollen Beitrag. Die Kraft unserer Gedanken, unser Schöpfer Bewusstsein, bringt uns voran, positiv unser Leben im Flow zu gestalten. Je mehr Menschen unseren göttlichen Seelen Kern erkennen, desto lichtvoller wird unsere gemeinsame Zukunft. Namaste

  12. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Text. Ich bin Psychologin in eigener Praxis und habe täglich mit diesem Thema zu tun.

  13. Herzlichen Dank für diesen inspirierenden Text, lieber Mario! Toll, wie du uns Lesern die wichtigsten Elemente für ein bewusstes und positives Mindest so anschaulich aufzeigst 🙂 Wird es einen nächsten Artikel geben? viele Grüße nach Bad Meinberg von Stefanie

  14. Sehr guter Beitrag!

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