Yoga Wiki über Kaffee

Wie ein Auto regelmäßig Benzin braucht, um eine Wegstrecke zu meistern, muss so manch einer eine Flüssigkeit tanken, die ihn durch den Tag bringt: Kaffee. 1000 kleine Tassen Kaffee trinkt der Deutsche jährlich. Die meisten halten Kaffee für ein Laster, aber ein heiß-geliebtes. So gibt es viele Sprüche, die den Kaffee glorifizieren, wie: „Gibt es ein Leben vor dem Kaffee?“ „Geben Sie mir Kaffee und fragen Sie mich in zehn Minuten“, oder wie Franz Kafka bemerkt: „Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub.“

Kaffe und Gesundheit

Der Kaffee wird einerseits geliebt und verherrlicht andererseits als Suchtmittel verpönt. So viele Studien es gibt, die Kaffee eine gesundheitsfördernde Wirkung zuschreiben, so viele gibt es, die Kaffee als gesundheitsschädlich einstufen. Keiner rät unbedingt mit Kaffee anzufangen, um die Gesundheit zu erhalten, aber darüber hinaus spaltet Kaffee die Geister der Gesundheitsforscher. Vermutlich sind wie bei Kafka auch hier persönliche Anhaftungen und Missachtungen mit im Spiel, wenn über Kaffee geurteilt wird.

Man muss bei der Kaffeefragen auch berücksichtigen: Viele Speisepläne weisen viel Fertigkost, viel Zucker, viel Weißmehl auf, somit wenig frisches Gemüse und Obst und damit wenig Antioxidantien, die unerlässlich sind in der Verteidigung unseres Körpers vor Ernährungs- und Umweltgiften. Kaffee ist pflanzlicher Herkunft und die Kaffeebohne enthält damit tatsächlich Antioxidantien. Wenig bleibt im Endprodukt Kaffee übrig, aber – so bitter es auch ist- für viele ist dies eine Hauptquelle für Antioxidantien.

Gemüse, Obst und Nüsse sind endlos wertvollere Quellen für Antioxidantien als Kaffee, zumal sie nebenwirkungsfrei sind. Studien sprechen nämlich gar dafür, dass beim Kaffeekonsum dem Körper gar wichtige Vitamine entzogen werden. Lassen wir aber die kontroversen Studien beiseite und widmen uns der Wirkungsweise von Kaffee, um ihn zu entlarven.

Wirkung von Kaffe

Kaffee_TasseKaffee hat schließlich einen wachmachenden Effekt, weil er die Adrenalinproduktion anregt. Der Flucht-Kampf-Reflex wird aktiviert. Den brauchten wir in früheren Zeiten, um einem wilden Tier davonzulaufen, aber meistens haben wir es heute nur mit einer harmlosen Computermaus zu tun, während wir den Kaffee schlürfen. Dennoch reagiert unser System mit einer Stresshormonwelle. Nach dem Energie-High kommt es zu Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen und Reizbarkeit. Wie bei einem Auto die rote Lampe leuchtet, um dich ans Tanken zu erinnern, wird dein Geist dich auch daran erinnern, nun wieder Kaffee zu tanken.

Die Niere, die der Hauptakteur in der Adrenalinproduktion ist, ist zunehmend erschöpft. Immer mehr Kaffee wird gebraucht, um in die Gänge zu kommen. Dies führt bei vielen Kaffeetrinkern langfristig zu Lethargie, Depression und Konzentrationsstörungen. Diese energetische Sicht ist eng mit der gesundheitlichen Sicht auf Kaffee verzahnt. Kann Kaffee nebenwirkungsfrei sein, wenn sein Konsum mit der Ausschüttung von Stresshormonen zusammen hängt und den Blutzuckerspiegel somit erhöht?

90% aller Krankheiten hängen mit Stress zusammen. Stress erschwert die Immunabwehr und senkt die Widerstandskraft der Körpers. Schwankungen im Blutzuckerspiegel sind eng verzahnt mit vielen Hormonstörungen, Akne und Migräne.

Diesen Stress kann man seinem Körper ersparen, wenn man auf Kaffee verzichtet. Mach deinem Körper doch lieber zu einem Perpetuum Mobile, einem System, was sich selbst erhält. Durch Yoga kannst du deine Energiekreisläufe geschickt beeinflussen. Die Energie meist natürlich dahin, wo die Freude fließt. Prüfe, wo du mit Kaffee Dinge erledigst, die du vermeintlich erledigen musst, und gönne dir mehr Atempausen und selbst gestaltete Freiräume. Wenn du noch mehr Impulse brauchst, wie und warum du deinen Kaffeekonsum reduzieren oder beenden solltest, kann du das in unserem Wiki-Artikel über Kaffee nachlesen. Es gibt auch leckere Alternativen zum Kaffee! (ks)

 

4 Kommentare zu “Yoga Wiki über Kaffee

  1. Sorry, meine Erfahrung ist da ganz anders, hab’s einfach mal probiert.
    Ich bin früh morgens bei der Meditation wacher und achtsamer und kann mich gut – vielleicht sogar besser – konzentrieren, ergo sogar weniger störende Gedanken und längere Meditationszeit. 🙂
    Ich denke, dass sollte man nicht so eng sehen, für den einen ist’s gut, für den anderen nicht – Peanuts.

    Grüsse

  2. Vielen Dank für die Ergänzungen.

  3. Wenn jemand im yoga, eine gewisses ( ) Ziel erreichen möchte, ist jede Stimulanz, so auch Kaffee, hinderlich. 1. Kaffee macht eine Minderdurchblutung im Gehirn ( Medizin ) 2. Es Stimuliert das vegetative Nervensystem, bei Abbau jedoch des Koffein, ist die Erschlaffungsphase der Zellen merklicher als ohne, da sie ihre normfrequente Schwingung, wieder ausgleichen muss.

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