02 Spirituelle Verwirklichung ist besonders wichtig

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Bewusst oder unbewusst strebt jeder nach Erleuchtung. Jede menschliche Bestrebung kann interpretiert werden als Versuch, das Höchste zu erreichen. Letztlich ist die tiefste Wesensnatur des Menschen Sat Chid Ananda: Absolutes Sein (Sat), Absolutes Wissen (Chid), Absolute Glückseligkeit (Ananda). Intuitiv weiß das jeder Mensch – und strebt letztlich danach, es zu erfahren. Der Mensch weiß intuitiv, dass er unendlich und ewig ist – daher will er sich ausdehnen, z.B. durch mehr Geld, mehr Besitz, durch Verewigen durch Kinder, Bücher, Vermächtnis etc. Der Mensch weiß, dass er unendliches Bewusstsein und Wissen ist – daher will er intensiv leben und ständig mehr wissen. Der Mensch weiß, dass er unendliche Freude ist – daher will er unendliche Freude erfahren. Und da diese Freude Liebe mit einschließt strebt der Mensch nach Liebe als Ausdruck des Einheitsgefühls.

Sukadev beschreibt in diesem Vortrag, wie alle relativen Bestebungen sich auf die Bestrebungen nach dem Ewige beziehen und als solche auch wertzuschätzen sind. Wenn man das erkannt hat, kann man auch relative Befriedigung und Freude im Relativen erfahren. Sukadev geht auch ein auf die Sadhana Chatushtaya, die vier Eigenschaften eines Schülers: Viveka (Unterscheidungskraft), Vairagya (Losgelöstheit), Mumukshutva (intensives Streben nach höchster Verwirklichung), Shatsampat (Gelassenheit gegenüber den Wechselfällen des Lebens).

Dies ist die zweite Folge der Podcastreihe „Was wirklich wichtig ist im Leben„. Mitschnitt des Samstagmorgen Vortrags eines Seminars bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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