Der Maxi – Yin Yoga Workshop mit Shanti Wade

Am Sonntag, dem letzten Tag des Yoga Kongresses 2016, gab es einen 3-Stunden-Workshop mit dem Thema Yin Yoga von Shanti Wade. Shanti Wade ist Selbstständige Yogalehrerin und hat 10 Jahre bei Yoga Vidya Bad Meinberg als Sevaka mitgewirkt. Dabei hat sie vor einigen Jahren Yin Yoga für sich entdeckt, und es schnell lieben gelernt. Das ruhige und längere Halten der Asana hat sie schon immer bevorzugt.

Genauso wie im Faszientraining Maxi-Workshop am Samstag von Stefan Datt geht es auch im Yin Yoga um eben diese, die Faszie, das Bindegewebe. Das Bindegewebe, welches auch Faszie genannt wird, wird im Yin Yoga besonders trainiert. Dazu kommt der Aspekt des Yin, der zum Beispiel für Ruhe, Passivität und Einkehr steht. Und so versuchen wir diesen Aspekt im Yin Yoga ganz besonders zu stärken, um tief in die Entspannung zu kommen. 

Die Faszien erhalten gerade sehr viel Aufmerksamkeit seitens Physiotherapeuten, Masseuren und Yogalehrern und –Interessierten. Da viele Schmerzen eben von der Faszie kommt, wie neueste Untersuchungen zeigen, und Yin Yoga auch noch den meditativen Aspekt des Yoga hervorhebt, bin ich sehr gespannt auf diesen Workshop.

Der Shanti Devi Raum ist gut gefüllt, ebenso wie die Yin Yogastunden hier in Bad Meinberg immer gut gefüllt sind. Es ist eines der großen Themen und wird immer gefragter. So beginnen wir auch mit einer Einführung in die Welt der Faszien und bekommen die Grundsätze des Yin Yoga erklärt.

Es gibt also nur eine Faszie, die sich durch den gesamten Körper streckt, jeden Muskel und jedes Organ umfließt und auch Sehnen und Bänder ausbildet. Diese Faszie hält unseren Körper zusammen und Aufrecht und ist darüber hinaus auch mit vielen Nervenendungen ausgestattet. Dadurch verspüren wir Probleme und Themen häufig auch eher in der Faszie anstelle im Muskel. So ist es also nur logisch, gerade therapeutisch mehr auf die Faszie einzuwirken, als auf den Muskel.

Was genau ist nun also Yin Yoga? Nun, Yin ist der Aspekt des Weiblichen, der Passivität, der Ruhe, der Einkehr, des Loslassens. Wir versuchen uns also immer weiter und tiefer in diesen Yin Aspekt einzufühlen und immer tiefer dort hinein zu sinken. Dazu gehört, dass man die Asanas lange hält, mindestens drei Minuten. Darüber hinaus achtet man darauf, dass man es bequem hat, nicht zu weit in die Dehnung geht, und so ganz sacht bei sich ankommen kann. Ohne den Druck der Erwartung können wir uns ganz gehen lassen, auch innerlich weich werden und Blockaden einfach so dahinschmelzen.

Shanti Wade hat uns dann mit einigen Yin – Variationen im Sonnengruß sanft auf die folgenden Übungen vorbereitet. Wir sind die Yoga Vidya Grundreihe mit einigen Variationen durchgegangen. So kamen wir dann über den Schulterstand in die Schnecke und über den Sattel in die Vorwärtsbeuge. Viele Kissen und Klötze und der Gurt halfen uns, einfach und entspannt in der Asana zu verweilen.  Im Großem und Ganzen war es ein kleiner Einblick über ein großes Thema, über das uns Shanti Wade sicherlich noch viel hätte erzählen können.

Ich bin gespannt auf die Yin Yogalehrer – Weiterbildung vom 18.12.2016 bis zum 23.12.2016 hier in Bad Meinberg. Wenn du genauso gespannt bist oder dich in dem Thema vertiefen möchtest, dann sieht man sich vielleicht bald. Hier geht es zum Seminar.

Namaste, Simon.

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