Erfahrungsbericht: Yoga für die Augen (Online Workshop)

Der Yogaworkshop zum Thema Auge war wirklich spannend mit viel Praxis und Theorie

Seit November gibt es bei Yoga Vidya neben anderen neuen online Seminarformaten auch einen 3-Stunden-Workshop Online. Vielen haben sehr spezielle Themen und einer von diesen wundervollen Yogaworkshops heißt „Yoga für die Augen“ mit Michaela. Hier kannst du lesen, was dich bei so einem Yogaworkshop erwartet und warum ich als Brillenträger begeistert bin.

Als ich das Onlineangebot von Yoga Vidya durchforstet habe, gab es sehr viele Yogastunden, die ich sehr gerne mitgemacht hätte. Für jedes kleine Wehwehchen und präventiv gibt es die passende Yogastunde und dann kommen noch die Meditationsworkshops und Reihen zu bestimmten Zonen. Um einen ersten Vorgeschmack zu erhaschen, habe ich mich für einen Yogaworkshop zum Thema „Yoga für die Augen“ entschieden. Dafür musste ich mich nur online anmelden und dann habe ich eine Buchungsbestätigung mit dem passenden Zoom Link bekommen.

Leider muss ich jetzt zugeben, dass ich die ersten 10 Minuten verpasst habe. Nächstes Mal stelle ich mir eine kleine Erinnerung auf dem Handy, damit ich pünktlich alle technischen Vorbereitungen treffen kann und dann tatsächlich alles mitbekomme. Beispielsweise wusste ich vorher noch nicht so richtig, dass man nicht einfach im Warteraum von Zoom Platz nimmt und wartet, bis man etwas hört. Der Ton muss im virtuellen Raum extra eingeschaltet werden. Das ist selbsterklärend, solange man nicht wegläuft, um andere Dinge zu tun… Nächstes Mal achte ich darauf!

Der Yogaworkshop

Angefangen haben wir mit der Theorie zum Augenyoga. Michaela hat erklärt, wie die Muskeln um die Augen liegen, was bei diversen Sehschwächen passiert und wie das Yoga uns helfen kann. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie oft auf wissenschaftliche Befunde verwiesen hat. So hatte ich das Gefühl, dass es auch wirklich etwas bringt. Sie hat aus ihrer eigenen Erfahrung viele hilfreiche Infos mit einfließen lassen, sodass der Yogaworkshop sehr lebendig wurde.

Mir hat ihre ehrliche Art gut gefallen. Beispielsweise hat Michaela uns am Ende gestanden, dass sie selbst gar nicht so regelmäßig praktiziert. Aber um es doch zu tun, hat sie uns viele kleine Tipps gegeben, die sie selbst umsetzen will. Diese Tipps findest du am Ende des Artikels. Hoffentlich schaffst auch du mit dem Augenyoga anzufangen.

Das Augenyoga selbst war wirklich interessant. Wir haben eine bestimmte „Asana-Reihe“ praktiziert, bei der wir in unterschiedliche Richtungen gucken sollten. Auch Entspannungstechniken haben wir an die Hand bekommen, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn du die Hände aneinander reibst und dann die warmen Handinnenflächen bzw. die kühlen Finger ganz vorsichtig auf die Augen legst, entspannen sie viel schneller.

Weil die Augen schnell überfordert sind mit so viel Übung, hat Michaela die Praxisteile immer wieder mit ein wenig Theorie unterbrochen. So konnte ich mir den Muskelaufbau viel besser merken. Wir haben ihn schließlich direkt praktisch kennen und nutzen gelernt. Für mich war es genau die richtige Kombination von lernen und selber ausprobieren. Das Ergebnis ist eine zehn Minuten Reihe fürs tägliche Praktizieren, von der meine Augen hoffentlich schon bald profitieren.

Tipps und Tricks

Kleine Notizen am Arbeitsplatz können an die Augenyoga Übung leicht erinnern.

Augenyoga ist wirklich spannend und auf jeden Fall eine gute Ergänzung im ganzheitlichen Yoga. Allerdings können wir auch präventiv viel tun, wie uns Michaela erklärt hat. Deshalb möchte ich mit dir einige der Augentrainingtipps teilen, die ich im Alltag ab jetzt besonders häufig anwenden möchte.

 

  • Wer im Alltag oft nur kurze Distanzen überblicken muss, sollte das Auge auch darauf trainieren, in weiter Entfernung scharf stellen zu müssen. Steh zwischendurch auf und schau weit nach draußen.
  • Alle zwei Stunden empfiehlt Michaela die Augen mit kaltem Wasser auszuspülen, um sie frisch und sauber zu halten
  • Palmieren heißt, die Hände aneinander zu reiben und die Fingerkuppen oder Handinnenflächen ganz sanft auf die Augen zu legen. Das beruhigt und entspannt die Augen.
  • Wenn du im Alltag die Augen einfach mal schließt für wenige Minuten, siehst du danach alles klarer und farbiger, weil sie nicht mehr so überflutet sind.
  • Innenräume sollten häufig gelüftet werden, um grade im Winter trockene Luft zu vermeiden
  • Tageslicht produziert den Botenstoff Dopamin und dieser sorgt dafür, dass unsere Augen nicht weiter auseinander gezogen werden (das macht Kurzsichtig). Mindestens 1 Stunde am Tag sollten wir nur Tageslicht ins Auge fallen lassen.
  • Wer am Computer arbeitet, sollte einen besonders großen Bildschirm nutzen, damit die Augen mal in alle Richtungen drehen müssen. Achtung, nicht den Nacken steif verkrampfen, um die Augen zu bewegen!
  • Gähnen sorgt für mehr Tränenflüssigkeit, was besonders bei trockenen Augen hilft. Auch Blinzeln tut hier gut.
  • Wer nicht von alleine an all diese wundervollen Tipps denkt, kann sich kleine Zettel neben am Arbeitsplatz anbringen oder Erinnerungen auf dem Handy einstellen, um sich dann 2 Minuten Zeit zu nehmen, für die eine oder andere Übung.

Yoga für die Augen-Workshops:→

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