Dankbarkeits-Tiefenentspannung

Cover Art des Tiefenentspannung, Autogenes Training, PMR - mehr Energie und Lebensfreude Podcast

Dankbarkeits-Tiefenentspannung – durch Dankbarkeit und Entspannung zu mehr Gelassenheit
Anleitung zu einer wunderbaren Entspannung – für Ruhe und innere Kraft. Dankbarkeitsentspannung: Die klassische Yoga Vidya Tiefenentspannung mit Dankbarkeits-Affirmationen. Du legst dich erst auf den Rücken hin. Dann spannst du die einzelnen Körperteile an, hältst sie 5 Sekunden lang und lässt sie los. Dann gehst du mit deinem Bewusstsein durch die einzelnen Körperteile und dankst ihnen. Die Dankesformeln, die Sukadev dir dabei vorschlägt, sind psychosomatisch ausgerichtet – d.h. über den Körper wirkst du auch auf deinen Geist. Zum Schluss verbindest du dich noch mit der Energie der Erde, des Himmels und aller Geschöpfe. Es folgt eine kurze Stille. Danach weitere Affirmationen – und das Aufsetzen nach der Entspannung. Diese Tiefenentspannung ist gedacht für diejenigen, die schon in etwa wissen, wie sie sich am besten hinlegen für Tiefenentspannung. Ursprünlglich erschienen als 66. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast. Mitschnitt aus einem SeminarGelassenheit entwickeln” bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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Heute geht es um Dankbarkeitsentspannung, eine Tiefenentspannungstechnik, um Dankbarkeit zu entwickeln. Du spannst erst die einzelnen Körperteile an, dann lässt du sie los, dann gehst du durch den Körper und dankst den Körperteilen. Dabei nutzt du auch die psychosomatische Bedeutung deiner Körperteile. Du kannst, indem du den Körperteilen dankst, auch den verschiedenen Teilen deines Geistes danken. Ein inneres Gefühl von Dankbarkeit hilft dir, ein Grundgefühl von Gelassenheit zu erzeugen. Bevor du mit deiner Übung beginnst, solltest du wissen, wie du dich legen kannst für die Tiefenentspannung. Du kannst dich dazu auf den Rücken legen. Du kannst dabei Kissen unter die Knie geben oder du kannst auch ein Kissen unter den Kopf geben. Achte auch darauf, dass es dir warm genug ist, du kannst eine Decke über dich legen. Und sorge dafür, dass es im Raum nicht zieht.

Jetzt also die Übungsanleitung Dankbarkeitsentspannung.

Tiefenentspannung mit Dankbarkeitsaffirmationen für Gelassenheit.
Lege dich auf den Rücken und entspanne. Beine etwas auseinander, Arme vom Körper weg, Handflächen nach oben, Schultern weg von den Ohren, Nacken lang. Hebe kurz das rechte Bein ein paar Zentimeter hoch, spanne es an, lasse locker. Hebe das linke Bein ein paar Zentimeter hoch, spanne es an, lasse locker. Hebe das Becken ein paar Zentimeter hoch, spanne das Gesäß und den unteren Rücken an, lasse locker. Hebe den Brustkorb hoch, spanne den oberen Rücken an, gib die Schulterblätter zusammen, lasse locker. Hebe die Arme ein paar Zentimeter hoch, mache Fäuste, lasse locker. Ziehe die Schultern hoch zu den Ohren, lasse locker. Ziehe das Gesicht zur Nasenspitze hin zusammen, spanne die Gesichtsmuskeln an, lasse locker. Öffne den Mund, strecke die Zunge raus, öffne die Augen, schaue zurück, lasse locker. Drehe den Kopf von Seite zu Seite und zurück zur Mitte. Vergewissere dich, dass du so liegst, dass du die nächsten zehn, fünfzehn Minuten entspannt liegst. Spüre deine Beine, spüre die Zehen, die Fußsohlen, Fußgelenke. Spüre die Unterschenkel, die Knie und die Oberschenkel. Spüre die Beine von den Zehen bis zu den Hüften als Ganzes. Du kannst deinen Beinen innerlich sagen: „Liebe Beine, ich danke euch. Möge ich stets gut unterwegs sein.“ Spüre die Hände und Arme. Spüre die Finger, die Handflächen, Handrücken, Handgelenke. Spüre die Unterarme, die Ellbogen, die Oberarme, die Schultern. Spüre die Arme von den Fingerspitzen bis zu den Schultern. Und sprich innerlich: „Liebe Arme, ich danke euch. Möge ich Gutes bewirken.“ Spüre deinen Bauch vom Beckenboden bis zum Zwerchfell, von der Bauchdecke bis zur Wirbelsäule. „Lieber Bauch, ich danke dir. Möge ich alles gut verdauen, was das Leben mir bringt.“ Spüre die ganze Brust vom Zwerchfell bis zur Kehle, von oben bis unten, von vorne bis hinten. Spüre so Brust, Herz und Lungen. „Liebe Brust, ich danke dir. Möge ich alles mit Liebe und Freude tun.“ Spüre deine Rückseite, spüre Gesäß, Lendenregion, mittleren, oberen Rücken, die ganze Wirbelsäule. „Lieber Rücken, ich danke dir. Möge ich Rückgrat zeigen.“ Spüre Kehle, Kiefergelenke, Unterkiefer, Zunge, Zähne, Lippen. „Lieber Mund, ich danke dir. Möge ich mit meinen Worten Gutes bewirken.“ Spüre die Nase, die Nasenspitze, die Nasendurchgänge, die beim Einatmen kühler werden, beim Ausatmen wärmer, bis hoch zum dritten Auge zwischen den Augenbrauen. „Liebe Nase, ich danke dir. Möge ich stets einen guten Riecher haben.“ Spüre die Wangen, die Augen und die Stirn. Spüre besonders die Augen. „Liebe Augen, ich danke euch. Möge ich einsichtig sein. Möge ich Gutes sehen.“ Spüre die Ohren tief nach innen Richtung Kopf und spüre die Ohren, die Energie der Ohren nach außen ausstrahlen. „Liebe Ohren, ich danke euch. Möge ich verständnisvoll sein.“ Spüre den Körper von unten bis oben als Ganzes, mit allen Empfindungen. „Lieber Körper, ich danke dir. Du ermöglichst mir, gute Erfahrungen zu machen und einiges zu bewirken.“ Werde dir des Empfindens bewusst, vielleicht etwaiger Gefühle oder Gefühlswahrnehmungen. „Liebe Gefühle, ich danke euch. Ihr macht mich lebendig.“ Werde dir etwaiger Gedanken bewusst, innere Worte, die entstehen, oder innere Bilder, wie ein Kinofilm oder wie ein Radio. „Liebe Gedanken, ich danke euch. Ihr seid stets um mein Wohlergehen bemüht. Ihr dürft auch eine Pause einlegen.“ Sei dir bewusst, wie der Körper so daliegt. Sei dir bewusst, wie die Erde den Körper trägt. Sei dir bewusst, wie von oben der Himmel ist und vom Himmel Energie und Licht in euch hineinströmt. Und auch wenn zwischendurch einzelne Gedanken kommen, auch wenn zwischendurch einzelne Wahrnehmungen kommen, spüre doch Körper als Ganzes. Spüre dich als Bewusstsein. Spüre, wie der Körper getragen wird von der Erde, aufgeladen wird vom Himmel, wie du das Ganze beobachten kannst, vielleicht dich sogar lösen kannst. Vollkommen entspannt, verbunden, vielleicht sogar in Freude und Leichtigkeit. Genieße ein paar Momente, ein paar Minuten diese Verbundenheit, diese Leichtigkeit, die selbst dann bleibt, wenn andere Wahrnehmungen kommen. Stille. Stille, Ruhe, Freude.

Bleibe noch ein paar Momente lang ruhig liegen, vertiefe aber wieder den Atem und sprich Affirmationen wie: „Ich bin voller Kraft und Energie. Mir geht es gut. Ich freue mich auf den weiteren Nachmittag.“ Dann vertiefe nochmals den Atem, strecke die Arme nach oben oder nach hinten aus, dehne, strecke, räkle dich und setze dich langsam auf zu einer Stellung mit geradem Rücken.

Wir rezitieren dreimal Om, um so Körper, Geist und Seele noch mehr zur Harmonie zu führen.
Das war die Anleitung zur „Tiefenentspannung mit Dankbarkeitsaffirmationen“. Eine Grundstimmung von Dankbarkeit hilft dir auch für Gelassenheit im Alltag.

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