Der weibliche Yoga Weg

Yoga für Frauen – das ist in der doch eigentlich neutralen Yoga Landschaft immer wieder ein Thema. Ist Hatha Yoga tatsächlich eine Männerdomäne? Oder gibt es einen weiblichen Yoga Weg?

Vorträge hin, Titelthemen inYoga Magazinen her, am Ende entscheidet ja doch jede Frau für sich, wie und welches Yoga sie übt. Und zum Glück gibt es, um herauszufinden, wie so ein weiblicherer Yogaweg aussehen kann, viele schöne Seminar- und Kursangebote. Yoga unter Frauen ist ein bisschen weicher, fließender und vielleicht auch tänzerischer. Und für die eine oder andere kann das tatsächlich ein sanftes Durchbruchserlebnis der ganz anderen Art sein. An dieser Stelle darum mal ein paar Literatur- und Seminartipps zum Thema:

  1. Luna Yoga: Das Yoga der Mond- und Shakti-Kraft. Das ist ja im Prinzip jede Form von Hatha Yoga, die sich mehr mit der passiven, sensitiven Seite des Menschseins beschäftigt. Asanas wie die Vorwärtsbeuge zum Beispiel, der Mondgruß, Yoga Nidra und Entspannungstechniken. Luna Yoga ist aber auch eine ganz eigene Richtung, die das alte Yoga Wissen mit ganz weiblichen Bedürfnissen kombiniert. Den Körper spüren und genießen, inneren Impulsen folgen, frei fließen und das Frau-Sein mit allen Sinnen genießen. So kann Yoga sogar Heilimpulse für so manches Frauenleiden setzen.
  2. Shakti Power Yoga: Weiblich, kraftvoll, frei. Über die klassischen Asanas und Yoga Techniken kann frau, mit vielen Variationen und weiblichen Bewegungen, die eigene innere und äußere Schönheit, Vitalität und Lebensfreude wieder entdecken.
  3. Hormon Yoga: Nicht nur für Frauen, aber für sie besonders heilsam. Die Brasilianerin Dinah Rodrigues hat dieses Yoga speziell für die Wechseljahre entwickelt. Mit speziellen Atemtechniken und Wellenbewegungen, die den Hormonhaushalt sanft und wirkungsvoll ins Gleichgewicht bringen.
  4. Yoga für den Beckenboden: Hatha Yoga Übungen für die unteren Chakras. Und die ist besonders für Frauen hilfreich. Sie stärken das innere Feuer, Bauchgefühl und Kreativität, können ein ganz neues Gefühl von Halt, Verbindung und Vertrauen in den Fluss des Lebens vermitteln und noch dazu bei alt bekannten Frauenleiden helfen. Blasenentzündung, Beckenbodenprobleme, Rast- und Haltlosigkeit. Mit Yoga für den Beckenboden können solche Beschwerden leicht wieder ins Gleichgewicht kommen.
  5. Yoga für Schwangere: Auf diese Art und Weise ist Frauen Yoga schon längst eine Selbstverständlichkeit. Der Schwangeren Yoga Kurs ist ja schon fast ein Muss während der Schwangerschaft. Und es wäre mal interessant zu wissen, wie viele Frauen darüber den Weg zum Yoga gefunden haben – einfach aus der Erfahrung, dass nicht nur man, sondern besonders auch Frau ihrem Körper mit klassischen Yoga Techniken wertvolle und hilfreiche Aufmerksamkeit schenken kann.

Das sind doch schon jede Menge Yoga Wege von Frau für Frau. Auch ohne Trendartikel und Disskussionsrunden. Da fehlt eigentlich nur noch ein bisschen mehr Erfahrungsaustausch: Wie geht es mir, dir und uns als Frauen mit den verschiedenen Yoga Künsten? Und wie sieht mein und dein persönlicher Yogaweg aus, der ganz leicht direkt aus dem Herzen strömt?

Yoga Seminare für Frauen im Überblick >>

4 Kommentare zu “Der weibliche Yoga Weg

  1. Ja, die gibt es. Hier zum Beispiel:
    https://www.yoga-vidya.de/nc/seminar-uebersicht/nach-interessengebiet/thema/maenner.html

    Auch mal eine Idee für einen Blog-Tipp. Danke 🙂

  2. Haripriya

    Om namah shivaya,
    ja, super was es so alles auf dem „Yoga-Markt“ gibt.
    Ich möchte hier gerne mal eine Frage eines Kursteilnehmers
    von mir weitergeben: Gibt es auch eine spezielle Yogarichtung/Yogastil
    für Männer?
    Viele liebe Grüße von Haripriya

  3. ein Zitat aus einem 3WHO Yogabuch:
    …Yoga und Frauen passen zusammen wie Milch und Honig… om Janaki

  4. Premajyoti

    Experimentiere immer ein wenig, oft mache ich die Übungen fließend aus dem Herzen heraus, tänzerisch, leicht, dann wieder kraftvolle Standübungen, wie der Krieger, denn die Frau ist auch kraftvoll und stark.Dann stelle ich mir vor, wie die Shakti fließt, anschließend versuche ich zu verweilen im Shiva/Purusha.Wir haben alle männlich und weibliche Anteile in uns.
    Ich persönlich finde die vielen neuen Ideen auch spannend und anregend, aber letzten Endes, ist es wichtig, das Frau/Mann sein persönliche Stunde kreeirt und da ist doch die Rishiskeshreihe eine wunderbare Ausgangsübung.Auch ist es so finde ich noch wichtiger, was für eine Tätigkeit man ausübt, sitzend, stehend etc und daraufhin die Stunden aufbaut, Ich sitze täglich viel , bin leicht übergewichtig und muss meine Asanastunde etwas fordernder gestalten, anschließend genieße ich auch oft weiche und ruhige Bewegungen.
    Om Shanti Shanti Shanti
    Premajoyti

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