Feste und Fastentage im Hinduismus – So kannst du sie für dich nutzen

Hast du dich schon mal gefragt, was es mit den indischen Festlichkeiten auf sich hat, die in den Yoga Vidya Ashrams und in den Yoga Stadtcentern gefeiert werden? In diesem Beitrag erfährst du, warum du sie optimal für deinen Alltag nutzen kannst.

Ich bin großer Fan von spirituellen, indischen Feierlichkeiten. Mir gefällt besonders, dass die Festlichkeiten sehr sinnlich sind und eine hervorragende Möglichkeit bieten, um mit anderen Yogis gemeinsam zu praktizieren.

Außerdem geben die Feiertage uns die Möglichkeit, sehr tief in einen bestimmten göttlichen Aspekt einzutauchen, ein Sankalpa (Wunsch) zu formulieren und unseren Alltag im Anschluss auf einer tiefen Ebene zu transformieren. 

Swami Sivanandas Bücher über den Hinduismus

Als ich vor einigen Jahren in einem indischen Tempel meine ersten Erfahrungen mit der hinduistischen Götterwelt machte, suchte ich zurück in Deutschland nach Literatur, die auf einfache Weise hinduistische Feierlichkeiten beschreibt, die auch für den westlichen Geist zugängig sind.
Bei meiner Recherche begegneten mir zwei grandiose Bücher von Swami Sivananda, die bis heute zu meiner yogischen Standardliteratur gehören. Es handelt sich dabei um die Bücher “Götter und Göttinnen im Hinduismus” und “Feste und Fastentage im Hinduismus”. Beide Bücher habe ich schon viele Male weiterempfohlen, denn sie sind meiner Meinung nach die besten und verständlichsten Bücher, die ich bis jetzt zu dieser Thematik gelesen habe.

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Feste und Fastentage im Hinduismus

Feste und Fastentage im Hinduismus ist das erste Buch im deutschsprachigen Raum, das sich ausschließlich mit spirituellen Feierlichkeiten beschäftigt. Zudem wurde es nicht von einem Wissenschaftler geschrieben, sondern von Swami Sivananda selbst, einem selbstverwirklichten Yogameister, der mit diesem Buch seinen Schülern Inspiration für die eigene Sadhana geben wollte.

Im Buch erwarten dich:

  • Mythologische Geschichten zu den unterschiedlichen Feierlichkeiten
  • Anleitungen von Swami Sivananda, wie du die Festlichkeiten optimal für dich nutzen kannst: Mantrarezitationen, Vorsätze, Gelübde etc.
  • Hintergründe zu dem Nutzen der rituellen Verehrung

Feste und Fastentage bei Yoga Vidya

Das Besondere an Yoga Vidya ist, dass in den Ashrams aber auch in vielen Stadtzentren neben den Festlichkeiten, wie Weihnachten und Ostern, auch die meisten Hindu-Feiertage authentisch zelebriert werden.

Das Faszinierende an den hinduistischen Feierlichkeiten ist, dass sie voller Symbolik sind, die uns die Möglichkeit geben unsere wahre Natur zu erkennen und uns stetig zu erweitern.

Der Gott in dir hat die Kraft, die verborgene Göttlichkeit in dem Bildnis zu erwecken. (Swami Sivananda)

Während dieser besonderen Zeit hast du die Möglichkeit die Beziehung zu deinem Ishta Devata (deiner verehrten Gottheit) zu intensivieren. Dabei geht es nicht darum die Bildgestalten im Außen zu verehren, sondern die eigene göttliche Kraft in deinem inneren Raum wahrzunehmen.

-> Tipp: Wenn du dich von einem bestimmten Aspekt der indischen Götterwelt angesprochen fühlst, kannst du im Buch nachschauen, welche Feierlichkeit dieser zugeordnet ist. Fühlst du dich z.B. zu dem liebevollen Elefantengott Ganesha angezogen, kannst du Ganesha Chaturthi (Ganeshas Geburtstag) für intensivere spirituelle Praxis nutzen.

Du brauchst übrigens kein Hindu zu sein, um an solch einem Feiertag teilzunehmen. Es genügt Neugier und der Wunsch nach Transformation und Verbundenheit.

Swami Sivananda sagt, dass durch die äußere Form der Verehrung die innere Liebe zum Ausdruck kommt. Und wenn die Verehrung von Götterbildern für dich noch etwas befremdlich ist, möchte ich mit Swami Sivanandas aufschlussreichen Gedanken zu Hingabe abschließen:

Hingabe entwickeln

Die Verehrung von Götterbildern macht es leicht und einfach, sich zu konzentrieren. Stell dir vor deinem geistigen Auge Episoden aus dem Leben Gottes in einer bestimmten Inkarnation vor, zu der du dich hingezogen fühlst. Das ist einer der leichtesten Wege zur Selbstverwirklichung, der für die meisten Menschen von heute geeignet ist.

So wie das Bild eines berühmten Helden in deinem Herzen Heldentum erweckt, so erhebt ein Blick auf ein Abbild Gottes deinen Geist zu göttlichen Höhen. Wie ein Kind mütterliche Gefühle entwickelt, indem es seine Stoffpuppe liebkost, versorgt und beschützt, so entwickelt auch der Verehrer Hingabe, indem er ein Bildnis Gottes verehrt und sich darauf konzentriert.

Am 8. September feiern die vier Yoga Vidya Ashrams und die Yoga Vidya Yogazentren jährlich den Geburtstag des Yogameisters Swami Sivananda. Yoga Vidya ist Teil der Yoga-Tradition, die sich maßgeblich auf Swami Sivananda beruft. In unseren Ashrams praktizieren wir den ganzheitlichen Yoga, der von Swami Sivananda entwickelt und weitergegeben worden ist.

 

Niedballa-Maria-MaMaria Ma lebt seit vielen Jahren im engen Kontakt mit der indischen Kultur. Sie praktiziert jeden Tag mit viel Freude Yoga und arbeitet als freie Autorin für Online- und Printmedien. Im Jahr 2013 hat sie ganzherzig (www.ganzherzig.de) gegründet, einen ganzheitlichen Yoga-Blog für Menschen, die Yoga lieben und leben & ihren Alltag mit Spirit und Leichtigkeit versüßen wollen. Website: www.ganzherzig.de

 

 

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