Reisebericht Indien 2015 – Teil 12

Dies ist der 12. Teil des Indien-Reiseberichts von Vani Devi, die im Oktober/November diesen Jahres mit der Yoga Vidya Reisegruppe in Indien im Sivananda Ashram in Rishikesh zu Besuch war.

Teil 12 – Reisebricht: 

Dienstag 10.11.2015

Ein Vortrag mit Swami Advaitananda. Heute verrät uns der Swami, welche Techniken uns immer mit dem Höchsten verbinden. Weil das Höchste Wesen vollkommen ist, ist auch das Individuum vollkommen. Nur aus der Unwissenheit empfinden wir uns als getrennt und als nicht vollkommen. 

Wir sind die Kinder des Göttlichen, aber wir haben es vergessen. Durch die Yogapraxis versuchen wir, unsere Wirklichkeit zu erkennen. Es gibt viele Yogawege; alle führen zum Höchsten Wissen. Dieses Wissen befreit uns vom Leiden. In den Veden steht, dass der einzige Weg die Selbstverwirklichung ist. Unserem Temperament entsprechend, findet jede/r den passenden Weg für sich.

Nahrung für den Geist ist die Meditation. Regelmäßige Meditation macht den Geist gesund. Regelmäßige Meditation ist Gebet für die Seele.

Swamiji erzählt eine sehr berührende Geschichte von der Kraft des Gebetes. Kurz zusammengefasst handelt sie von dem Arzt Dr. Mark, der durch irrige Zufälle einer Frau mit einem krebskranken Kind begegnet. Die Frau ist sehr gottesfürchtig und betet vor der Mahlzeit, was den Doktor fragen lässt, wofür sie betet. Die Mutter antwortet, sie habe ein krebskrankes Kind und es gäbe nur einen einzigen Arzt der diesen Krebs behandeln kann – der Name des Arztes sei Dr. Mark. Dr. Mark gibt sich daraufhin als eben dieser zu erkennen und dankt der Frau, die ihm den Glauben an das Gebet geschenkt hat und behandelt daraufhin kostenlos das krebskranke Kind.

Der Sinn des Lebens besteht darin, Glauben und Vertrauen zu entwickeln und das Höchste Selbst zu verwirklichen.

Im nächsten Teil (Teil 13) wird es mit den spannenden Tagesberichten von Vani Devi weitergehen.

Alle Teile dieser Reisebericht-Serie werden nach und nach auch unter folgendem Schlagwort zu finden sein:

 

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