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Der Königsweg zur Gelassenheit – 153 Singe, pfeife, musiziere und tanze – Freude-Tipp Nr. 13

Veröffentlicht am 16.03.2016, 15:00 Uhr von
Gelassenheit Entwickeln - Podcast für mehr Gelassenheit im Alltag

Vom Historischen her hat der Mensch gesungen, bevor er gesprochen hat. So ist es noch heute: Babys kommunizieren erst in einem Singsang. Und aus gutem Grund kommunizieren Erwachsene mit ihren Babys in einem Singsang. Übrigens auch meist mit ihren Haustieren. In Kulturen, in denen mehr gesungen wird, sind die Menschen glücklicher. Menschen, die gemeinsam mit anderen singen, sind glücklicher. Vermutlich ist ein Reiz, weshalb Menschen in Fußballstadien gehen, dass sie gemeinsam singen – auch wenn andere das eher als Grölen bezeichnen würden. In Amerika gab es sogar Untersuchungen die zeigten, dass Schulen, an denen das gemeinsame Singen, natürlich nach dem Geschmack der Teenager, die Gewaltbereitschaft senkt und die schulischen Leistungen fördert. Gemeinsames Singen verbindet, baut Aggressionen ab – harmonisiert die Emotionen. Wer in einem Chor singt, weiß das. Du musst jetzt nicht in einen Chor gehen. Aber vielleicht magst du es ja einfach ausprobieren, zu singen. Vielleicht jetzt gleich. Vielleicht ein paar deiner Lieblingslieder oder Phantasiemelodien. Oder Mantras. Oder höre dir etwas an – und singe mit. Z.B. Mantras vom Yoga Vidya Mantra-Kanal. Du kannst singen unter der Dusche. Du kannst singen bei der Hausarbeit, im Garten, beim Fahrradfahren. In den Yoga Vidya Zentren gibt es sogenannte Satsangs – mit Meditation, gemeinsamen Mantra-Singen und Lesungen/Vorträgen. Es kommt nicht darauf an, ob du singen kannst. Leider haben manche Menschen ein Trauma vom Vorsingen von der Kindheit her. Und manche vergleichen sich mit den Profi-Sängern aus Fernsehen und Radio. Du musst nicht schön singen. Singe einfach. In anderen Kulturen ist das Konzept, dass jemand nicht singen kann, unbekannt. Wenn du sprechen kannst, dann kannst du auch singen. Oder: Pfeife. Wenn du ein Musikinstrument kannst, spiele mal wieder. Oder tanze. Du brauchst dazu nicht in die Disco oder ins Tanzlokal. Du kannst zuhause tanzen. Tanzen heißt nicht Tango oder Foxtrott. Spielerisch bewegen, zu Musik, zum eigenen Singen, zum Pfeifen. Also: Singe, Pfeife, musiziere, tanze. Eins davon – oder mehreres.

Dies ist der 13. Freude-Tipp und die 153. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Yoga Vidya Musikfestival 14.-17. Mai

Veröffentlicht am 20.02.2015, 12:00 Uhr von

Musik vermag es wie kein anderes Medium Menschen miteinander zu verbinden. Wie eine universelle Sprache, die von allen Menschen verstanden wird, berührt sie direkt unser Herz.

Einmal jährlich feiern wir bei Yoga Vidya Bad Meinberg das Yoga Vidya Musikfestival. Zu diesem Anlass bieten uns nationale und internationale spirituelle Musiker ihre Kunst dar. Sei dabei und feiere mit uns im Mai das Fest der Klänge!

Dieses Jahr findet das Yoga Vidya Musikfestval vom 14.-17. Mai 2015 bei Yoga Vidya Bad Meinberg statt. Mit dabei sind die bei Yoga Vidya bekannten und beliebten Musiker Janin Devi, Sundaram und The Love Keys. Auch das Kirtanduo Satyaa & Pari werden dieses Jahr das Festival bereichern. Weiterlesen …


Die feinen Schwingungen des Yoga Musikfestivals…

Veröffentlicht am 05.06.2011, 15:00 Uhr von

… sind es, die offensichtlich die meisten Küntler und Besucher tief bewegt haben.
Egal, ob es nun bekannte Gesichter wie Sundaram oder Satya und Pari waren, die von der wohltuenden Energie im Ashram sprachen, die Heilmusikerin und Harfenspielerin Angelika, so weit gereiste Gäste wie Spring oder ganz junge Mantra-Bands wie die Bhaktas oder die Love Keys – alle haben am Ende mit strahlenden Gesichtern erklärt, was für ein Geschenk es ist, mit so vielen offenherzigen Menschen zusammen ihre Kunst und Musik zu teilen – und das an einem Ort mit so viel Freundlichkeit und hoher Energie.

Dem können wir uns


Feiern für alle: Das Yoga Vidya Festival

Veröffentlicht am 12.09.2010, 17:00 Uhr von

Das war ein Geburtstagsfest, wie man es sich nur wünschen kann. Fröhlich, gemütlich und genau so bunt, wie es das Programm versprochen hat.

In den Yoga-Räumen powerten sich bewegungshungrige Yogis quer durch die Yoga-Landschaft: von intensivem Kundalini und klassischen Hatha Yoga bis Mitternacht, über Acroyoga und Bodywork bis hin zu ganz neuen Perspektiven in die Yogawelt in der Yoga Therapie. Nur das Doga für Hunde fiel aus Krankheitsgründen leider aus.

Dafür gab es jede Menge unbeschwerte Geburtstagslaune aus den vielen Workshops für zweibeinige Yogafreunde: In der Lehrküche wurde Leckeres aus der yogischen Küche geschmort, das Anahata-Café lockte mit knusprigen veganen


Hatha-Yoga (17): Yoga tanzen

Veröffentlicht am 15.02.2010, 15:30 Uhr von

„Hatha-Yoga ist einfach“, sagt eine meiner Freundinnen. „Man macht ein paar Asanas. Ein bisschen halten, ein bisschen zwischenatmen, fertig.“ Sie hat gerade einen Yoga-Kurs bei der Krankenkasse gemacht. Jetzt geht sie aber doch lieber wieder zum Jazz-Dance. Und ich glaube, dass sie da etwas missverstanden hat. (Abgesehen davon, dass man auch Yoga und Jazz-Dance machen kann. Und dass Yoga ganz anders wirkt als Jazz-Dance. ) Am liebsten würde ich ihr sagen: „Versuch doch mal, den Sonnengruss zu tanzen.“

Zugegeben, getanztes Hatha-Yoga ist noch kein Jazz-Dance. Aber irgendwie ist es doch im Yoga wie im Leben: Jeder entscheidet selbst, wie