Autorenarchiv

Ostern – Osterhase meets Jesus Christ

Veröffentlicht am 01.04.2018, 05:30 Uhr von

Ostern besteht für die Welt aus Osterhasen, Ostereiern, Süßigkeiten und Geschenken. Dieser Aspekt von Ostern geht eher auf die vorchristlichen Fruchtbarkeitsfeste zu Ehren der Göttin Freya zurück, mit denen man den Frühling einleitete.

40 Tage vor Ostern gelten als Fastenzeit in der christlichen Tradition, eine Zeit in der man sich auf das Wesentliche besinnt und reduziert. In dieser Zeit wurden früher keine Eier verzehrt, so dass zu Ostern dann ganz viele da waren und man daraus einen Osterbrauch machte, um die Eier zu nutzen. Die Fastenzeit erinnert auch an die 40 Tage Jesu in der Wüste, eine Zeit der inneren Einkehr, bevor er in die Öffentlichkeit trat und lehrte. Weiterlesen …


Frohe Weihnacht in großer Gemeinschaft

Veröffentlicht am 26.12.2017, 06:09 Uhr von

Alle Jahre wieder… feiert auch die Yoga Vidya Gemeinschaft in Bad Meinberg Weihnachten. Der Sivananda Saal ist gut gefüllt mit Gästen und Sevakas (Mitglieder der Gemeinschaft).

Besonders schön war dieses Jahr zu sehen, wie Sevakas und Gäste bunt gemischt zusammen saßen, meditierten und sangen und auf diese Art die Verbindung und Verwobenheit sichtbar wurde, von „draußen“ und „drinnen“, Außen und Innen.

Wenn ein Jahr dem Ende zugeht, die dunkle Jahreszeit der Rauhnächte vorherrscht, ist der Wunsch nach Licht am stärksten. Und so ist es auch kein Wunder, dass das Licht Gottes, sich besonders zu dieser Jahreszeit zeigen will, denn wo viel Dunkelheit ist, da muss auch viel Licht sein. Weiterlesen …


Die Bhagavad Gita jetzt auch als eBook

Veröffentlicht am 23.12.2017, 06:25 Uhr von

Berg- und Talfahrt des Lebens

Es heißt, dass das Leben eine Aneindanderreihung von Höhen und Tiefen ist – je höher das Hoch umso tiefer das Tief. Das ist der Ausgleich der dualen Polarität von positiv und negativ.

In den Hochphasen gehen wir in Gefühlen auf, die wir als positiv einschätzen, die uns vermeintlich glücklich machen. Wir haben dann den Eindruck, dass wir das Glücklichsein über äußere Dinge oder Geschehnisse beziehen können und „verlieren“ uns völlig darin. Dann schlägt die Welle ihren Weg nach unten ein und wir gleiten auf das Tief zu. Die Gefühle, die wir uns dann einverleiben sind eher negativ konnotiert. Weiterlesen …


Unsere überdimensionale Xperience Saraswati

Veröffentlicht am 22.10.2017, 05:45 Uhr von

Zum ersten Xperience-Festival hatten wir einen Graffiti-Künstler eingeladen, der das mittlere Gebäude auf dem Yoga Vidya Gelände in Bad Meinberg beleben sollte. Nasimo Kapila Das stand also plötzlich da mit einem Lastwagen mit Hebebühne und sprühte zunächst die Wand von Maha Meru ab. Schon allein das war ein Event für sich! Denn wie lange sind wir alle an diesem leerstehenden Gebäude vorbeigegangen – und plötzlich passiert da etwas!

Nasimo hat die Wand dann hell grundiert mit weiß, beige und hellgrün… Also mitten im schattigen Nichts wird es plötzlich hell durch diese pastellenen Töne. Langsam kann man die Umrisse von Lotusblumen, einem Schwan und einer überdimensionalen weiblichen Gestalt erkennen. Da die Frau eine Veena in den Händen hält, war es ziemlich schnell klar, dass es eine Saraswati ist, die sich auf der Wand des Maha Meru manifestiert. Weiterlesen …


Autobiografie von Swami Sivananda als eBook

Veröffentlicht am 12.10.2017, 08:48 Uhr von

Die Autobiografie von Swami Sivananda enthält zahlreiche sehr inspirierende Momente, nicht nur weil darin über die spirituelle Entwicklung von Swami Sivananda aus erster Hand geschrieben wird, sondern vor allem deswegen, weil das Buch auch als Anleitung und Inspiration für andere gedacht ist.

Swami Sivananda beschreibt ganz einfach seinen eigenen Weg vom Normalbewusstsein zum Gottesbewusstsein. Gleichzeitig hält er es für eine Verschwendung, über Vorfälle in seinem Leben zu schreiben, die dem spirituellen Fortschritt des Lesers keinen unmittelbaren Nutzen bringen.

Swami Sivananda hat diesem Buch Briefe hinzugefügt, in denen er seinen Schülern wichtige Anweisungen für ihren eigenen spirituellen Weg gibt, die für


Die tiefe Bedeutung von Om Tryambakam

Veröffentlicht am 24.09.2017, 06:03 Uhr von

ॐ त्र्यम्बकं यजामहे सुगन्धिंम् पुष्टिवर्धनम्
।उर्वारुकमिव बन्धनान् मृत्योर्मुक्षीय मामृतात् ।।

om tryambakaṃ yajāmahe sugandhiṃ puṣṭi-vardhanam /
urvārukam iva bandhanān mṛtyor mukṣīya māmṛtāt //

Das „Om Tryambakam“ ist ein Mantra, das bei Yoga Vidya in jedem Satsang am Ende gechantet wird, als heil- und segensspendend gilt und auch Maha Mrityunjaya Mantra [das große (Maha) den Tod (Mrityu) besiegende Mantra] heißt.

Es wird für Verstorbene gesungen, um ihnen ein guten Übergang zu wünschen. Es wird für Geburtstagskinder gesungen, um ihnen viel Glück und göttlichen Segen zu wünschen. Es wird für Kranke gesungen, um ihnen Genesung und Gesundheit zu wünschen.

Da es ein Mantra ist, dass man einfach so am Ende des Satsangs singt, kann es zu etwas Alltäglichem werden, dass man halt so macht, ohne weiter über den Inhalt oder den Sinn nachzudenken. Es lohnt sich aber, sich das Mantra genauer anzuschauen, denn es ist vielmehr als nur ein Mantra, das man so am Ende eines Satsangs spricht, weil es dazugehört. Weiterlesen …


Yoga Vidya goes for eBooks

Veröffentlicht am 28.07.2017, 14:00 Uhr von

Mittlerweile gibt es eBooks vom Yoga Vidya Verlag auf Amazon, im Apple iBooks Store (für iPad und iPhone), bei Thalia, Weltbild, Hugendubel, Google Play, XinXii und natürlich auch in unserem Shop. Eine Liste davon mit Buchbeschreibungen findest du weiter unten.

Hier folgt nun nur eine kurze Auflistung:

Adi  Shankaracharya: Atma Bodha & Aparoksha Anubhuti, Swami Sivananda: Autobiografie, Die Wissenschaft des Pranayama, Inspiration und Weisheit, Japa Yoga, Karma Yoga, Vedanta für Anfänger, Sukadev Bretz: Bhagavad-Gita für Menschen von heute, Karma und Reinkarnation, Das Yoga Vegan Kochbuch, Die Kundalini Energie erwecken, Yoga Geschichten, unbekannt: Gheranda Samhita, Shiva Samhita,Yoga Vidya: Das große Yoga Vidya Puja Buch, Anandamayi Ma: Gespräche mit der Glückseligen Mutter 1 und 2, Wie sie sich mir offenbarte. Weiterlesen …


Japa Yoga – das sollte jeder kennen

Veröffentlicht am 25.07.2017, 07:00 Uhr von

Seit kurzem gibt es Japa Yoga von Swami Sivananda auch als eBook auf dem deutschen Markt. Es ist ein Buch, dass jeder haben sollte, denn es erklärt ganz klar, wie wichtig die Wiederholung eines Mantras in unserem Zeitalter wirklich ist.

Swami Sivananda beschreibt die Kraft und das Vermögen der Mantras und damit der Namen Gottes. Der Name Gottes kann Wunder bewirken, wenn man ihn in aller Ehrlichkeit, mit Liebe und Hingabe wiederholt. Es heißt, dass der Name Gottes so kraftvoll ist, dass ein Mensch bei seiner Wiederholung in göttliche Höhen erhoben wird, ohne es zu merken. Weiterlesen …


Jubiläum – 25 Jahre Wirken für den Frieden

Veröffentlicht am 28.06.2017, 07:00 Uhr von

1992 wurde das erste Yoga Vidya Zentrum in Frankfurt am Main eröffnet und seitdem wirkt Yoga Vidya auf seine ganz eigene Art für den Frieden. Genau genommen müsste man sagen, dass Sukadev 25 Jahre lang mit unerschöpflichem Enthusiasmus als Yoga Vidya für den Frieden wirkt. Er hat dabei Rückschläge einstecken müssen, die ihn aber dazu motiviert haben, erfinderisch und kreativ zu werden und seiner Vision eines Ashrams mit 1000 Betten in den letzten 25 Jahren schon ein ganzes Stück näher zu kommen. Der Ashram in Bad Meinberg hat derzeit „nur“ über 700 Betten.

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Gheranda Samhita als eBook erhältlich

Veröffentlicht am 18.03.2017, 08:50 Uhr von

Die Gheranda Samhita beschreibt mehr als 100 unterschiedliche Yogapraktiken, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden. Die zweite Auflage des Textes wurde vollständig überarbeitet und ist seit kurzem als eBook erhältlich.

Die Gheranda Samhita ist einer der klassischen Texte des Hatha Yoga, vergleichbar mit der Hatha Yoga Pradipika und der Shiva Samhita. Der Autor der Gheranda Samhita ist unbekannt. Swami Digambarji hat den Text ins Englische übersetzt. Lore Tomalla hat ihn 1987 ins Deutsche übersetzt und ihn dem Yoga Vidya Verlag zur Verfügung gestellt. Weiterlesen …


Vier Schüler sprechen über ihren Lehrer

Veröffentlicht am 18.12.2016, 06:15 Uhr von

Wenn man wissen möchte, wie Swami Sivananda so war und wie er gelebt hat, fliegt man nach Rishikesh. Wenn man wissen möchte, wie Swami Vishnu-devananda so war, hört man am besten den Erzählungen seiner Schüler zu. Swami Vishnu-devananda wird liebevoll von seinen Schülern einfach nur „Swami Vishnu“ genannt oder „Vishnu Swami“. Und so hatten wir die riesengroße Freude, Samstagabend des 19. Yoga Kongresses im Sivananda Saal in Bad Meinberg gleich vier seiner Schüler zu hören, wie sie „ihren“ Swami Vishnu so in Erinnerung haben.

Swami Saradananda, Leela Mata, Shanmug und Sukadev beantworten Fragen über Swami Vishnu. Man kann erkennen,


Das Geheimnis des Yoga Vidya Stils

Veröffentlicht am 25.11.2016, 08:50 Uhr von

Um die 300 Teilnehmer waren beim 19. Yoga Kongress von Yoga Vidya in Bad Meinberg. Das Thema des Kongresses lautete: Erfolgreich Yoga unterrichten – Das Geheimnis, die Tiefenwirkung und Bandbreite des Yoga Vidya Stils.

Leicht neigt man dazu, den Yoga Vidya Stil auf die Yoga Vidya Grundreihe zu reduzieren. Aber damit würde man dem Yoga Vidya Stil bei Weitem nicht gerecht werden, man würde auch Yoga an sich damit nicht gerecht werden, denn Yoga ist weit mehr als nur Hatha Yoga mit seinen Körperübungen.

Man würde noch nicht einmal Hatha Yoga innerhalb des Yoga Vidya Stils gerecht werden, denn


19. Yoga Kongress bei Yoga Vidya – Eröffnung

Veröffentlicht am 20.11.2016, 06:05 Uhr von

Der 19. Yoga Kongress 2016 mit dem Thema „Erfolgreich Yoga unterrichten – Das Geheimnis, die Tiefenwirkung und die Bandbreite des Yoga Vidya Stils“ hat letzten Freitag begonnen. Hier ist ein Ausschnitt aus der Eröffnungsrede von Sukadev Bretz, Gründer und spiritueller Leiter von Yoga Vidya:

Yoga ist seit vielen Jahren in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Yoga Vidya als die führende Yoga Institution im deutschsprachigen Raum hat sich dafür besonders engagiert. Im Yoga gibt es verschiedene Richtungen, verschiedene Traditionen. Der körperliche Aspekt des Yoga nennt sich Hatha Yoga. Und im Hatha Yoga spricht man von unterschiedlichen Stilen. Der Yoga Vidya Stil gehört dabei zu den führenden Stilen. Weiterlesen …


Was bleibt, ist die Erinnerung….

Veröffentlicht am 13.11.2016, 08:00 Uhr von

… an Farben und Formen, Gerüche und Düfte, Licht und Schatten, Freude und Leid und immer wieder Swami Sivananda. Auch heute noch wollen ganz viele Menschen zu ihm und selbst die Tiere versuchen Zugang zu seinem Schrein zu bekommen. Es ist, als wäre er immer noch da und empfängt die Pilger von überall auf der Welt. Er spendet immer noch Trost, öffnet den Sucher für das Unbekannte, was auch immer das für den Einzelnen bedeuten mag.

Der Duft der Devi ist in der Nase hängen geblieben, ein Räucherwerk, das bezeichnenderweise diesen Namen trägt. Rishikesh und all die Orte,


Arundhati und die sieben Rishis

Veröffentlicht am 07.11.2016, 16:15 Uhr von

Rishikesh bringt es auch mit sich, dass man sich früher oder später mit den Saptarishis, mit den sieben heiligen Rishis, auseinandersetzen muss. In Haridwar, ungefähr 24 Kilometer von Rishikesh entfernt, befindet sich eine Tempelanlage der Saptarishis. Zu ihnen gehören 1. Vishwamitra, 2. Jamadagni, 3. Bharatvi, 4. Gautama, 5. Atri, 6. Vasishtha und 7. Kasiapa. Sie stehen auch für die sieben Chakras: 1. Muladhara, 2. Swadhisthana, 3. Manipura, 4. Anahata, 5. Vishuddha, 6. Ajna und 7. Sahasrara.

In der Tempelanlage gibt es zwischen Vasishtha und Kasiapa die Darstellung einer Frau. Es heißt, dass es Arundhati ist, die Frau des Heiligen Vasishtha. Wir hatten die große Freude, auch einen Ausflug zu den Höhlen von Vasishtha und Arundhati zu machen – und zwar in Begleitung von Swami Hamsananda. Die Höhle von Vasishtha ist sehr dunkel und relativ groß, obwohl ein Teil davon schon verschlossen wurde. Die Höhle von Arundhati ist noch mehr verkleinert worden, sodass in gewisser Weise nur noch ein Höhleneingang übrig ist. Weiterlesen …


Ist die Kuh den Indern noch heilig?

Veröffentlicht am 02.11.2016, 09:17 Uhr von

Seit Tagen beschäftigen mich die Kühe, die auf den Straßen von Rishikesh herumirren. Die romantische Vorstellung der heiligen indischen Kuh schwindet dahin. Denn bei genauem Hinschauen und einer kleinen Recherche musste ich herausfinden, was es mit den Kühen auf der Straße auf sich hat.

Die Kühe sind im Grunde keine Kühe. Es sind vielmehr männliche Rinder, Kälber und alte Kühe, die keine Milch mehr geben. Zunächst dachte ich, dass sie obdachlos durch die Straßen irren. Dann habe ich aber erfahren, dass sie so etwas wie ein zu Hause haben, dass man aber nicht mehr dazu bereit ist, sie zu füttern, weil sie ja keinen echten Nutzen mehr bringen. Weiterlesen …


Rishikesh – Gurudev Kutir

Veröffentlicht am 25.10.2016, 16:42 Uhr von

Gurudev Kutir ist der Kutir, die „Hütte“, von Gurudev Swami Sivananda. Man hat wohl die wichtigsten Möbelstücke da stehen lassen, wo sie auch früher standen. Die Räume sind sehr klein und bescheiden einrichtet. Der erste und größte Raum wird auch heute noch als Raum genutzt, in dem man sich jeden Tag um ungefähr 17 Uhr trifft, um Kirtan zu singen. Das Treffen dauert ungefähr eine Stunde und endet mit einem Arati vor dem Krishna-Altar von Gurudev und der Ganga.

Wenn man den Gurudev Kutir betritt, könnte das (westliche) Auge meinen, ein Museum zu betreten und der (westliche) Geist


Good Morning Rishikesh!

Veröffentlicht am 23.10.2016, 08:00 Uhr von

Om Namo Bhagavate Sivanandaya. Om Namo Bhagavate Sivanadaya. Om Namo Bhagavate Sivanandaya. Om Namo Bhagavate Sivanandaya. Om Namo Bhagavate Sivanandaya. Om Namo Bhagavate Sivanandaya. Om Namo Bhagavate Sivanandaya.

Wenn man morgens um 4:20 Uhr aufsteht, denn um 5 Uhr beginnt der Satsang, ertönen schon von nah und fern Mantras. Swami Vimalananda, President der Divine Life Society, sagte heute beim Darshan, dass alle Schwingungen immer gleichzeitig da sind. Die Frage ist nur, welche davon man gerade wahrnimmt und erlebt. Die Schwingungen dieser Welt werden hier in Rishikesh rund um die Uhr von den Schwingungen der Mantras übertönt.

Zu Hause in einem fremden Land, weil die Mantras allbekannt… Weiterlesen …